Co-Trainer Frings: „So eine Serie schaffst du nicht mit einem Fliegenfänger im Tor“

Volle Rückendeckung für Wolf

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Raphael Wolf gab sofort zu, dass er den harmlosen Schuss von Schalkes Max Meyer hätte halten müssen.

Bremen - Er hat in diesem Jahr in Hoffenheim gepatzt, sich gegen Augsburg einen Schnitzer geleistet und nun auch auf Schalke einen Gegentreffer verschuldet – doch Werder-Keeper Raphael Wolf muss sich keine Sorgen machen. „Er bleibt die Nummer eins“, stellte Viktor Skripnik gestern im Sport1-Doppelpass klar. Auch Co-Trainer Torsten Frings gab dem Keeper nach dem Auslaufen der Mannschaft in Bremen volle Rückendeckung. Mit Blick auf fünf Siege in Folge und das 1:1 auf Schalke meinte der Ex-Profi: „So eine Serie schaffst du nicht mit einem Fliegenfänger im Tor. Wir sind zu 100 Prozent mit Raphael zufrieden.“

Winter-Neuzugang Koen Casteels bleibt auf der Bank. Es wäre auch kurios, wenn der Belgier ausgerechnet am Sonntag gegen Wolfsburg seine Premiere feiern würde. Denn ab Sommer steht er beim VfL unter Vertrag. Dann wird wohl Felix Wiedwald aus Frankfurt nach Bremen kommen.

Für Wolf spricht, dass er nach seinen Fehlern mental nie eingebrochen ist. Im Gegenteil: Auf Schalke rettete er Werder am Ende mit zwei Paraden den Punkt. „Ich bin froh, dass ich noch helfen konnte“, meinte der 26-Jährige, ärgerte sich aber auch: „Ich darf durch solche Fehler meine guten Leistungen nicht in den Schatten stellen.“

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