Pizarro ist es "sehr, sehr wichtig" international zu spielen

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Claudio Pizarro

Bremen. Nein, Claudio Pizarro will noch nicht mit seinem neuen Klub rausrücken. Zu möglichen Kandidaten äußerte sich der Stürmer bei einer Pressekonferenz des SV Werder Bremen Mittwochmittag nicht. Allerdings grenzte er die Spekulationen schon ein wenig ein.

Ihm sei es "sehr, sehr wichtig" international zu spielen. Italien und Spanien wären für den Peruaner mit italienischen Wurzeln zwar schön, aber etwas, "was er nicht unbedingt machen möchte." Es gebe Anfrage aus der Bundesliga, aber die Spekulationen wolle er nicht kommentieren, sagte Claudio Pizarro. Er habe einige Angebote, doch bis er sich für einen Klub entschieden habe, könne es noch dauern. Auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, hinter einem gesetzten Stürmer wie Gomez oder Klaas-Jan Huntelaar einzureihen, erklärte Pizarro, dass er lange in solch einer Situation bei Bayern gespielt habe, mit vielen Wettbewerben. "Da ist es schwierig zu sagen, wer gerade Stammspieler ist und wer nicht." Er habe kein Problem in solch einer Rolle. Zu den Gerüchten über das Interesse von Clubs wie Bayern München, Borussia Dortmund und Schalke 04 gab es aber kein Wort von ihm. Und ein Mannschaft in England? "Kann sein", so Pizarro.

"Gestern war ein trauriger Tag", sagte Werder Bremens Manager Klaus Allofs am Mittwochmittag. Der Abschied von Claudio Pizarro falle den Bremer nicht leicht, auch wenn sie nun Planungssicherheit besitzen würden. "Wir haben viele Erfolge miteinander gefeiert und Claudio hatte eine positive Ausstrahlung für Werder Bremen", führte Allofs aus. Doch der Sportschef warf auch gleich den Blick in die Zukunft. "Wir müssen uns jetzt Neuem zuwenden." Es werde einen anderen Spieler geben, der die wichtigen Tore für Werder Bremen schießen werde. Es sei nun eine komplett veränderte Situation, da Claudio Pizarro als feste Größe eingeplant gewesen sei, als ein Spieler, um den der Verein eine neue Mannschaft aufbauen wollte. Und Allofs betonte und wiederholte: "Damit hätten wir mehr Sicherheit gehabt, auf die wir hätten aufbauen können." Zu den Planungen zur neuen Saison äußerte sich der Sportchef optimistisch. "Wir sind zuversichtlich, dass wir eine Vielzahl der Ideen umgesetzen können". Nils Petersen vom FC Bayern München bleibt dabei ein heißer Kandidat, aber auch der Kolumbianer Adrián Ramos (Gustavo Adrián Ramos Vásquez) von Hertha BSC Berlin, scheint nach dem Abstieg des Hauptstadtclubs eine Option und könnte verfügbar sein. Auch wenn Ramos noch einen Vertrag bis 2015 besitzt.

Pizarro-Momente bei Werder Bremen

Pizarro-Momente bei Werder Bremen

Am Mittwoch stand der erfolgreichste Ausländer in der Geschichte der Fußball-Bundesliga also zum letzten Mal auf dem Trainingsplatz am Weserstadion, am Abend läuft der 33-Jährige beim Freundschaftsspiel gegen Eintracht Cuxhaven (19 Uhr) zum letzten Mal im Grün-weißen-Dress auf. Am morgigen Donnerstag geht es nach Peru zur Nationalmannschaft. "Es sind jetzt ein paar Tage, die traurig sind", meinte Pizarro, der sich schließlich von guten Kollegen und Freunden verabschieden müsse. "Aber im Fußball geht es immer weiter", so der Angreifer. Es bleibt die Frage wo. pfa / cas

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