Torwarttrainer lobt auch Kapino und Plogmann

Vander über Pavlenka: „Der Junge möchte einfach mehr“

Werders Torwarttrainer Christian Vander lobt seine drei Schützlinge Jiri Pavlenka, Stefanos Kapino und Luca Plogmann.
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Werders Torwarttrainer Christian Vander lobt seine drei Schützlinge Jiri Pavlenka, Stefanos Kapino und Luca Plogmann.

Grassau - Am Dienstag haben die Werder-Profis frei, sie sollen sich ein bisschen erholen. Doch einer spielt da nicht mit: Jiri Pavlenka.

Er hat Christian Vander um eine Extraschicht gebeten – und der Torwarttrainer sagt natürlich nicht Nein: „Für so einen Spieler kannst du nur dankbar sein. Der Junge möchte einfach mehr.“ Im Trainingslager in Grassau spricht Vander aber nicht nur über Pavlenka, sondern auch über die Ersatzkeeper Stefanos Kapino und Luca Plogmann.

Von Kapino gab es nicht so gute Nachrichten. Der Grieche, der gerade erst als Nummer zwei verpflichtet worden war, hat sich verletzt, fällt vorerst aus. „Das ist wirklich ärgerlich“, sagt Vander: „Ihm hätten die Einheiten und die Trainingsspiele wirklich gut getan, um die Mitspieler und unser Spiel besser kennenzulernen.“ Letzteres müsse jetzt per Video geschehen.

Vander will Kapino wieder nach oben bringen

Bis dato ist Vanders Eindruck von Kapino sehr gut. Der 24-Jährige habe eine enorme Sprungkraft, das unterscheide ihn auch von Pavlenka. Der 26-jährige Tscheche würde eher über die Körperstreckung und die Agilität kommen. Kapino sei wie Pavlenka im Eins-gegen-Eins sehr gut. Und dann sagt Vander einen interessanten Satz: „Von seinem Talent her hat Stefanos einfach die Verpflichtung, mehr von sich zu erwarten und mehr aus sich herauszuholen.“ Es ist schon ein kleiner Hinweis darauf, dass Kapino nach seinem frühen Aufstieg als 17-Jähriger in die griechische Nationalmannschaft ein ziemliches Auf und Ab erlebte. Vander möchte den Neuzugang von Nottingham Forest wieder nach oben bringen.

Dass er das kann, hat der Ex-Profi vor einem Jahr bewiesen. Da machte er einen ziemlich unbekannten Jiri Pavlenka zu einem der besten Keeper in der Bundesliga. Der Tscheche passte sich schnell den Anforderungen an. Damit hatte wirklich keiner gerechnet. Die Entwicklung darf natürlich gerne so weitergehen. Vander nennt auch die Spieleröffnung und Spielfortsetzung als Bereiche, in denen sich Pavlenka verbessern könne.

Aber er will die Erwartungshaltung auch nicht zu hoch treiben – weder in der Öffentlichkeit noch bei Pavlenka selbst. „Er hat schon eine ziemlich optimale Saison hinter sich“, sagt der Ex-Profi. Es sei gar nicht so einfach, diese Leistungen zu bestätigen. „Das muss unser erstes Ziel sein.“ Doch Pavlenka reiche das nicht aus. Er wolle mehr. Das sei grundsätzlich auch richtig, sagt Vander, „aber ich hoffe, dass er dabei nicht verkrampft“.

Das gilt im Prinzip auch für Luca Plogmann. Der 18-Jährige geht als Nummer drei in die Saison, will sich jetzt beweisen. Das ging in einigen Testspielen schief, er patzte. „Diese Rückschläge gehören dazu“, sagt Vander und betont: „Er wird jetzt genauso behandelt wie die anderen Torhüter und genauso kritisiert. Wir nehmen keine Rücksicht mehr auf sein Alter.“ Damit umzugehen, müsse Plogmann noch lernen. Er sei da aber auf einem guten Weg. Nach den Fehlern in den Testspielen gegen Köln und Essen habe er in Bielefeld die richtige Reaktion gezeigt.

Plogmann als Nummer zwei? Keine Bedenken bei Vander

Deshalb hat Vander auch überhaupt keine Bedenken, würde Plogmann in den ersten Pflichtspielen als Nummer zwei gebraucht. Unwahrscheinlich ist das nicht nach der Verletzung von Kapino. „Luca würde dann auf der Bank sitzen“, legt sich Vander fest. Dem erfahrenen Jaroslav Drobny den Vorzug zu geben, sei kein Thema. Und das liege auch nicht an dessen aktueller Verletzung.

Ansonsten soll Plogmann aber weiter Spielpraxis in der U23 in der Regionalliga sammeln. Pavlenka ist die klare Nummer eins, Kapino der Ersatzmann, Drobny der Notnagel. Und da wäre ja auch noch Vander selbst. Der 37-Jährige wurde in Grassau bei einem kleinen internen Turnier als vierter Torwart gebraucht. „Da habe ich mich von meinen Trainerkollegen breitschlagen lassen“, berichtet Vander und fügt noch schmunzelnd an: „Ich bin froh, dass ich das ganz ordentlich hinbekommen habe und dass ich am Morgen danach ohne große Schmerzen allein aus dem Bett gekommen bin.“

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Verfolgt das Trainingslager in Grassau in unserem Ticker

Werder-Training am Montag

Werder Bremen trainierte am Montag im Trainingslager in Grassau.
Werder Bremen trainierte am Montag im Trainingslager in Grassau. © gumzmedia
Werder Bremen trainierte am Montag im Trainingslager in Grassau.
Werder Bremen trainierte am Montag im Trainingslager in Grassau. © gumzmedia
Werder Bremen trainierte am Montag im Trainingslager in Grassau.
Werder Bremen trainierte am Montag im Trainingslager in Grassau. © gumzmedia
Werder Bremen trainierte am Montag im Trainingslager in Grassau.
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Werder Bremen trainierte am Montag im Trainingslager in Grassau.
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Werder Bremen trainierte am Montag im Trainingslager in Grassau.
Werder Bremen trainierte am Montag im Trainingslager in Grassau. © gumzmedia
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