Chelsea zurück in London – geht‘s jetzt voran?

Klaus Allofs

Werder-Bremen - BREMEN (csa) Claudio Pizarro ist gerne in den USA. In Florida soll er sogar ein Haus besitzen – als Refugium für sich und seine Familie. Doch der jüngste Trip in die Staaten dürfte dem Peruaner gar nicht gefallen haben. Mit dem FC Chelsea war er durchs Land getingelt, um gegen Mannschaften wie Seattle Sounders, Inter und AC Mailand sowie Club America aus Mexiko zu spielen.

Die Londoner gewannen zwar alle Partien, doch Pizarro hatte daran kaum einen Anteil. 45 Minuten gegen Seattle, null gegen Inter, 16 gegen Milan und schließlich 27 gegen den Club America – das war’s. Kein Tor des 30-Jährigen, keine einzige Zeile über ihn auf der FC-Chelsea-Homepage. Es ist, wie es sich jeder denken konnte: Pizarro spielt bei den Engländern keine Rolle.

Werder will ihn dagegen unbedingt haben, denn Werder braucht Pizarro. Als Hauptdarsteller im Angriff. Doch die Transfergespräche stocken. Ein Grund dafür sei eben jener USA-Trip der Londoner, die gestern wieder die Heimreise antraten, gewesen. Sagt jedenfalls Bremens Sportdirektor Klaus Allofs. Demnach kann‘s jetzt weitergehen. Und Allofs wird versuchen, die angeblich geforderten sechs Millionen Euro Ablöse zu drücken. Auch die von Pizarro gewünschten 4,2 Millionen Euro Jahresgehalt sind nicht die Bremer Kragenweite. Allofs: „Finanziell können wir nicht alles mitmachen.“

Schlecht wär’s, wenn aber ein anderer Club käme, die Hosentaschen ausschüttelte und alles Verlangte bezahlen würde – beispielsweise der VfB Stuttgart. Was dann, Herr Allofs? „Dann kommt es auf Claudio an“, meint der 52-Jährige und wähnt sich in Sicherheit. Denn Pizarro, das verkündet Allofs immer wieder, habe ihm mehrfach versichert, dass er zu Werder wolle. Nur zu Werder.

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