Werders Neuer hat schon eine Wohnung und ist „positiv angetan“ vom Team

Bei Cedric Makiadi steigt der Wohlfühlfaktor

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Zufriedenes Lächeln: Neuzugang Cedric Makiadi gefällt es bei Werder. ·

Bremen - Der freie Tag gestern tat Cedric Makiadi richtig gut. Da hatte der 29-Jährige mal ein bisschen Zeit für die Familie. „Bisher habe ich fast nur den Trainingsplatz gesehen“, schmunzelt Werders Neuzugang, der nach seinem verlängerten Urlaub seit knapp zwei Wochen richtig mitmischt und sich immer besser eingewöhnt.

„Wir haben schon eine Wohnung gefunden. Auch meiner Frau und den Kindern (Princess und Jayden, Anm. d. Red.) gefällt es gut hier. Wir fühlen uns wohl. Kein Wunder, wir kommen ja alle aus dem Norden“, sagt Makiadi der in Kinshasa (Kongo) geboren, aber in Lübeck aufgewachsen ist. Nach dem morgen beginnenden Trainingslager in Blankenhain wird er dann Gelegenheit haben, „die Stadt besser kennenzulernen“. Bei seinen neuen Kollegen ist er da schon einen kleinen Schritt weiter. „Die meisten von ihnen kannte ich nicht persönlich. Nun erfährt man immer mehr über die Menschen, die sich hinter den Fußballern verbergen.“ Auch hier hat er einen guten ersten Eindruck, ist „positiv angetan“.

Auf dem Platz ist schon nach kurzer Zeit – zumindest in Ansätzen – zu erkennen, warum Trainer Robin Dutt seinen einstigen Zögling vom SC Freiburg unbedingt haben wollte und ihn fest als einen der beiden „Sechser“ eingeplant hat. Mal abgesehen vom groben Schnitzer am Mittwoch gegen Zwolle, der prompt zum 0:2 führte, wirkt Makiadi ballsicher, strahlt Ruhe aus, kann organisieren und gute Bälle nach vorne spielen. Gegen Zwolle leitete er das 1:1 mit einem 40-Meter-Pass sehenswert ein. „Er ist ein hervorragender Fußballer“, schwärmt Dutt, der Makiadi 2009 nach Freiburg geholt und ihn vom Stürmer zum defensiven Mittelfeldmann umgekrempelt hat. „Außerdem ist er ein ganz toller, positiver Typ. Er gibt ein sehr gutes Bild ab“, meint Dutt, ergänzt jedoch mit einem Schmunzeln: „Ich bin da etwas befangen. Fragen Sie diejenigen, die ihn gerade erst kennenlernen.“

Gesagt, getan: Zlatko Junuzovic zum Beispiel. „Cedric hat eine ruhige und umgängliche Art. Er redet auf dem Platz sehr viel und ist in seiner Spielweise sehr anpassungsfähig. Er versucht zu stabilisieren und Ordnung zu schaffen. Das wird immer besser“, findet der Österreicher, der eigentlich als Favorit auf den Platz neben Makiadi gegolten hatte. Zuletzt tauchte als zweiter „Sechser“ jedoch häufiger der bislang offensivere Mehmet Ekici auf. „Das klappt ganz gut mit Memo“, meint Makiadi, fügt aber schnell an: „Es ist natürlich viel zu früh, um zu sagen, dass dies das Pärchen für den ersten Spieltag ist. Der Trainer wird sicher noch andere Varianten ausprobieren.“ · mr

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