Baumann bestätigt: Torwartsuche läuft

Koen Casteels wieder ein Thema bei Werder?

Koen Casteels – ein Mann mit kurzer Werder-Vergangenheit. Aber auch mit einer Werder-Zukunft? J Foto: nordphoto
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Koen Casteels – ein Mann mit kurzer Werder-Vergangenheit. Aber auch mit einer Werder-Zukunft?

Bremen - Es gibt diese Meldung – und sie zieht ein Gerücht im Schlepptau hinter sich her. Koen Casteels, ehemaliger Werder-Keeper, der gerade beim VfL Wolfsburg seinen Stammplatz verloren hat, soll im Weserstadion gesichtet worden sein.

Laut „kicker“ hatte sich der Belgier das Werder-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (1:2) angeschaut. Die spontane Reaktion in vielen Medien: Casteels ist bei Werder ein Kandidat für den Posten zwischen den Pfosten.

Wahrheit oder Dichtung? Vorstellbar ist es, dass sich Werder um den 24-Jährigen bemüht. Handlungsbedarf besteht allemal, und Casteels hat in der Rückrunde der Saison 2014/15 in sechs Einsätzen für die Bremer bewiesen, dass er ein Guter ist. Vielleicht der Beste im Werder-Tor seit Tim Wiese.

Baumann kommentiert keine Namen

Aber so appetitlich das Gerücht auch daherkommt – Frank Baumann beißt nicht an. Der Bremer Sportchef kommentiert keine Namen, macht aber klar, dass vorerst auf der Torhüter-Position nichts passieren wird: „In dieser Saison werden wir da nichts machen.“ Gleichwohl gilt: „Wir müssen vorbereitet sein, falls sich etwas bewegt.“

Das heißt natürlich, dass sich Werder umschaut auf dem Markt. Dabei an Casteels vorbeizugucken, ist nahezu unmöglich. Dem Wolfsburger werden Wechselabsichten nachgesagt, seit VfL-Kapitän Diego Benaglio ihn wieder als Nummer eins abgelöst hat. 

Und den Bremern wird nachgesagt, dass sie perspektivisch eine neue Nummer eins brauchen. Aber das ist mehr als nur ein Gerücht. Weil Felix Wiedwald nun schon zum zweiten Mal als Stammtorhüter durchgefallen und sein Konkurrent Jaroslav Drobny bereits 37 Jahre alt ist, muss ein neuer Name her. Vielleicht wird es ein Altbekannter.

Zukunft für Wiedwald offen

Für Wiedwald wird es wohl nur dann eine Zukunft in Bremen geben, wenn er sich schlussendlich doch mit der Rolle als Ersatzmann zufriedengeben könnte. Was er jedoch nicht vorhat. „Für die Bank bin ich viel zu ehrgeizig. Ich will spielen“, hatte er zuletzt gesagt: „Wenn sich hier die Tür schließen sollte, wäre das traurig für mich. Dann würde ich woanders meine Chance ergreifen.“

Sein Vertrag, der sich bei 20 Pflichtspieleinsätzen bis 2018 verlängert hätte, wird – wenn nichts Außergewöhnliches mehr geschieht – am Saisonende auslaufen. Bis dahin habe er „die Möglichkeit, sich – egal in welcher Rolle – zu empfehlen“, sagt Baumann: „Es gibt jetzt keine Veranlassung, über die Zukunft zu reden. Wir warten die nächsten Monate ab und werden dann entscheiden, wie wir uns aufstellen. Dabei spielt Felix eine Rolle.“

csa

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