Von Casteels aus dem Tor verdrängt – und bald kommt Wiedwald

Was wird jetzt aus Wolf?

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Bankdrücker: Werder-Keeper Raphael Wolf.

Bremen - Koen Casteels (22) ist Werders neue Nummer eins. Der Belgier, der im Nordderby gegen den Hamburger SV sein Bundesliga-Debüt für die Bremer gab, hat von Trainer Viktor Skripnik bereits eine Einsatzgarantie für das Auswärtsspiel am Sonntag (15.30 Uhr) beim SC Paderborn bekommen. Und wenn er weiter gut hält, darf er auch die restlichen vier Spiele bestreiten. Dann endet der halbjährige Leihvertrag – und der Ex-Hoffenheimer wechselt zum VfL Wolfsburg.

Raphael Wolf ist dann voraussichtlich noch da, jedenfalls hat der 26-Jährige einen Vertrag bis 2017. Allerdings dürfte er es extrem schwer haben, bei Werder noch mal die Nummer eins zu werden. Im Sommer kehrt Felix Wiedwald ablösefrei von Eintracht Frankfurt zurück. Den 25-Jährigen wollten die Bremer schon im Winter unbedingt haben. Der Ex-Werderaner, in Achim aufgewachsen, gilt bei vielen Fans als großer Hoffnungsträger. Als einer, der auch mal Punkte rettet, mehr Ruhe rein-bringt und sich nicht so viele Aussetzer leistet. Wolf ist schon lange umstritten, hat in dieser Saison bereits fünf Mal grob gepatzt und bei den abgewehrten Schüssen die schwächste Quote aller Bundesliga-Keeper (56,41 Prozent).

Der Wechsel kommt also nicht aus heiterem Himmel – für Wolf ist es trotzdem ein hammerharter Schlag ins Gesicht. „Natürlich unangenehm“ sei die Situation, meinte Skripnik: „Aber Raphael ist ein Profi. Und er hat es professionell aufgenommen.“

mr

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