Di Carlo verspricht einen Kampf bis aufs Messer

Werder-Bremen - GENUA (flü) · Dass Claudio Pizarro gestern Abend wegen einer Knöchelblessur nicht an Werders Abschlusstraining teilgenommen, stattdessen individuell trainiert hatte, nahm Domenico Di Carlo mit einem Achselzucken zur Kenntnis.

„Mir ist es egal, mit welcher Mannschaft Bremen aufläuft. Wir schauen nur auf uns“, sagte der Trainer von Sampdoria Genua – und versprach Werder einen Kampf bis aufs Messer. „Wir sind brandheiß und wollen die Sensation schaffen“, gab sich der Coach betont kämpferisch: „Ich verspreche: Wir werden mit Temperament und Leidenschaft spielen, schnell und aggressiv sein sowie den Abschluss suchen. Wir kennen Werders Schwächen.“

Allerdings werde sein Team auch nicht „so dumm sein, dass wir uns jetzt Kopf über ins Getümmel stürzen. Wir haben 90 Minuten Zeit, ein 2:0 herauszuschießen.“ Dabei hofft Di Carlo vor allem auf Stürmer Giampaolo Pazzini, der Sampdoria im Hinspiel mit seinem Treffer zum 1:3 am Leben gehalten hatte. Und auch er versprach, „bis zum Umfallen alles zu geben“.

Claudio Pizarro gab derweil noch am Abend Entwarnung: „Es war eine reine Vorsichtsmaßnahme, alles okay. Ich kann spielen.“

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