Verletzter Italiener unterstützt Werder bei Ex-Club Darmstadt

Caldirola fährt mit zu „seinem“ Spiel

Luca Caldirola gestern auf dem Weg ins Weserstadion. - Foto: nph

Bremen - Auf zwei Krücken gestützt humpelte Luca Caldirola am Dienstagvormittag ins Weserstadion. Trainieren wollte er gewiss nicht, nach seinem im Spiel gegen den FC Augsburg (1:2) erlittenen Außenknöchelbruch am linken Fuß ist daran noch nicht zu denken. Vielleicht war der Italiener gekommen, um mit Werder-Interimscoach Alexander Nouri die Stärken und Schwächen von Darmstadt 98 zu besprechen? Caldirola ist schließlich der Darmstadt-Experte bei Werder, hat in der vergangenen Saison als Bremer Leihgabe alle 34 Bundesliga-Spiele für die „Lilien“ gemacht.

Die Partie am Samstagnachmittag hätte deshalb seine werden können. Aber die Verletzung kam dazwischen. Eine „dumme Sache“ nennt der Innenverteidiger die Fraktur. So blöd es bei der Diagnose Außenknöchelbruch auch klingen mag – Caldirola hatte im Moment, als es passiert war, sogar noch Schlimmeres erwartet: „Ich habe ein Krachen an zwei Stellen höher am Schienbein gespürt.“

Doch auch so ist die Hinrunde für den 25-jährigen Abwehrmann gelaufen. Vielleicht, so Caldirola, könne er in der kommenden Woche mit einem leichten Training beginnen, aber einsatzfähig werde er frühestens in zwei, vielleicht auch erst in drei Monaten sein.

Bis dahin kann er maximal als Tippgeber für Alexander Nouri agieren – oder als Fan auf der Tribüne. Wie am Samstag. Denn nach Darmstadt fährt Caldirola auch mit gebrochenem Knöchel. Er begleitet das Bremer Team, will sich „sein“ Spiel am Böllenfalltor nicht entgehen lassen. 

csa

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