Gegen Eintracht Braunschweig

Live-Ticker: Werder will den nächsten Sieg

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Hacke, Spitze, hoch das Bein? Philipp Bargfrede in Aktion.

Bremen - von Marc Stehr. Das Jahr 2014 beginnt für Werder Bremen mit einem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig. Nach einer schwachen Hinrunde soll im neuen Jahr so schnell wie möglich der Klassenerhalt perfekt gemacht werden. Da scheint das Schlusslicht gerade recht zu kommen. Wie es ausgeht, verrät der Live-Ticker:

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Wer konnte, machte es sich in den letzten Wochen zu Hause gemütlich. Nicht so die Werder-Profis, zehn Tage schufteten sie im spanischen Jerez bei frühlingshaften Temperaturen für eine bessere Rückrunde. Während in den Testspielen neben mäßigen Resultaten insbesondere die verbesserte Defensive auffiel, hatte die Vorbereitung einen großen Sieger: Raphael Wolf wurde von Trainer Robin Dutt offiziell zur neuen Nummer Eins im Bremer Tor befördert. „Es war ein ganz enges Rennen“, schildert Dutt seine Entscheidung. „Raphael konnte den guten Eindruck aus den Spielen vor der Winterpause bestätigen. Deshalb haben wir entschieden, ihm auch weiterhin das Vertrauen auszusprechen.“ Für seinen Konkurrenten Sebastian Mielitz bedeutet das wohl das Aus bei den Grün-Weißen.

Unklar bleibt dagegen die Situation bei Aaron Hunt. Zahlreiche internationale Klubs buhlen um die Dienste des 27-Jährigen, darunter auch Galatasaray Istanbul aus der Türkei, dem Heimatland seiner Frau. Bis zum Saisonende trägt der dienstälteste Bremer definitiv noch das Trikot mit der Raute, sein Einsatz gegen Braunschweig ist wahrscheinlich.

Personell scheint Dutt (notgedrungen) mit dem Kader aus der Hinrunde weiterarbeiten zu wollen. Sollte es Verstärkungen geben, käme höchstens ein Leihgeschäft infrage. Im Gespräch ist der spanische Flügelspieler Diego Perotti, der noch bis 2015 beim FC Sevilla unter Vertrag steht.

Im Hinblick auf das Duell mit Schlusslicht Braunschweig fordert Dutt volle Konzentration: Der Gast werde den Bremern „alles abverlangen. Wer Braunschweig unterschätzt, wird wohl nicht nur mit einem blauen, sondern gleich zwei blauen Augen davonkommen.“

Bei Löwenstädtern wurde in der Winterpause nachgebessert. Vom österreichischen Spitzenreiter Red Bull Salzburg wurde der norwegische U21-Nationalstürmer Havard Nielsen ausgeliehen, der die schwächste Offensive der Liga (nur zehn Treffer) beleben soll. Der Aufsteiger beendete zwar wie Werder am letzten Spieltag mit einem 1:0 über Hoffenheim seine Negativserie, steht jedoch mit nur elf Zählern am Ende der Tabelle. Trotz der prekären Lage hält der Vorstand am Aufstiegstrainer Torsten Lieberknecht fest. Im Trainingslager verlor man u.a. mit 2:3 gegen Freiburg, ein Erfolgserlebnis war der Sieg über den schweizer Meister FC Basel (1:0). Innenverteidiger Ermin Bicakcic, in Braunschweig nur „Eisen-Ermin“ genannt, ruft zur Aufholjagd auf: „Wir wollen so viele Punkte wie möglich holen, in Bremen haben wir eine Riesenchance. Nach der Niederlage im Hinspiel haben wir noch eine Rechnung offen.“

Die Statistik steht klar auf Bremer Seite. Die letzten sechs Vergleiche entschieden die Hanseaten mit insgesamt 19:2 Toren für sich. Keine andere Mannschaft hat so eine klare Bilanz gegen die Eintracht. In der Hinrunde gab es ein 1:0, das Tor des Tages erzielte Zlatko Junuzovic.

Dr. Felix Brych, der im November mit der Anerkennung des „Phantom-Tores“ in die Schlagzeilen geriet, wird die Partie leiten. Der 38-Jährige Jurist kommt insgesamt zu seinem 173. Einsatz in der Bundesliga. In dieser Saison war er kein gutes Omen für Werder, sowohl das 1:3 gegen Schalke als auch das 0:3 gegen Eintracht Frankfurt fielen unter seine Leitung.

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