Partie endet Unentschieden

Pizarro gleicht aus: Werder - Mainz 1:1

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Zlatko Junuzovic im Duell / im Zweikampf mit Julian Baumgartlinger

Bremen - Werder Bremen hat mit einem 1:1 (1:1) gegen den FSV Mainz 05 einen großen Schritt aus der Abstiegszone der Fußball-Bundesliga verpasst, aber einen Punkt gesichert. Vor 38 416 Zuschauern im Weserstadion gingen die Rheinhessen am Samstag durch Julian Baumgartlinger (38. Minute) in Führung. Toptorjäger Claudio Pizarro (45.+3) glich mit seinem 101. Tor für Werder aus und stellte damit den Vereinsrekord des Aufsichtsratsvorsitzenden Marco Bode ein.

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Die frohe Botschaft erreichte die Bremer Fans am Donnerstag. Torjäger und Publikumsliebling Claudio Pizarro meldete sich nach überstandenen Adduktorenproblemen fit für die heutige Begegnung. Dass Werder auf seinen Stürmer angewiesen ist, wurde zuletzt beim 0:5 in München deutlich. Zwar hat Anthony Ujah nur zwei Tore weniger auf dem Konto, doch aller Voraussicht nach muss der Nigerianer gegen seinen Ex-Club auf der Bank Platz nehmen. Eine spannende Personalie besteht zudem im Mittelfeld, wo Sambou Yatabare mit muskulären Problemen ausfällt. Um die vakante Position duellieren sich Levin Öztunali und Fin Bartels – Ausgang ungewiss. Dagegen kehren die zuletzt gelbgesperrten Clemens Fritz und Zlatko Junuzovic ins Team zurück: „Die beiden sind heiß auf das Spiel“, verkündete Viktor Skripnik auf der Pressekonferenz und fügte im Hinblick auf den Gegner an: „Wir brauchen die drei Punkte mehr als Mainz. Das könnte ein Vorteil für uns sein.“

Der Hintergrund dieser Aussage ist beim Blick auf die Tabelle schnell erklärt: Die Rheinhessen belegen mit 40 Punkten aktuell den sechsten Rang, der zur Teilnahme an der Europa-League berechtigt. Das Team von Martin Schmitt gewann fünf seiner letzten acht Spiele und feierte dabei unter anderem gegen Bayern (2:1) und Leverkusen (3:1) Erfolge. Allerdings tun sich die 05-er in der Rückrunde gegen schlechter platzierte Teams schwer. So verlor man gegen Ingolstadt (0:1) sowie Hoffenheim (2:3) und trennte sich von Darmstadt torlos. Ohnehin haperte es zuletzt im Angriff: In den letzten beiden Partien erzielten Malli und Co.keinen Treffer und gaben insgesamt nur 15 Torschüsse ab. Für Schmitt ist die Ausgangslage klar: „Wir werden in die Favoritenrolle gedrängt, Bremen in die des Herausforderers. Aber ich möchte das relativieren. Man kämpft da gegen eine ganze Stadt. Bei ihnen daheim ist Werder Bremen der Favorit."

Und die bisherige Bilanz gibt Schmitt Recht. Werder ist so etwas wie ein Angstgegner für Mainz: Nur gegen Bayern (14) und Schalke (11) setzte es mehr Niederlagen als gegen die Grün-Weißen (10). Zudem ist Werder gegen Mainz seit drei Spielen ungeschlagen, das Hinspiel in Mainz ging mit 3:1 an die Skripnik-Elf.

Für Rouven Schröder wird es heute keine Rückkehr ins Weserstadion geben. Der vor wenigen Wochen gewechselte Ex-Sportdirektor und Nachfolger von Christian Heidel bleibt auf eigenen Wunsch in Mainz und verfolgt die Begegnung von dort.

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