VfL Wolfsburg - Werder Bremen trennen sich 1:1

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Bundesliga Live-Ticker: VfL Wolfsburg gegen Werder Bremen

Am 13. Spieltag tritt Werder Bremen beim VfL Wolfsburg an. Sicherlich kein normales Spiel, gaben die VW-Städter doch erst vor gut zwei Wochen die Verpflichtung von Klaus Allofs bekannt. Im zweiten Spiel nach der Allofs-Ära gilt es für Werder, die Berg-und Talfahrt der vergangenen Wochen zu stoppen und sich in der Spitzengruppe zu etablieren.

Nach einem guten Drittel der Saison stehen die Bremer mit 17 Punkten auf dem siebten Platz der Tabelle und schnuppern an den internationalen Rängen. Doch dahinter ist es eng. Gleich fünf Teams hinter Werder weisen 16 bzw. 17 Zähler vor. Auch die „Wölfe“ sind in Lauerstellung (14), seit der Trennung von Felix Magath gab es vier Siege bei nur einer Niederlage. So konnte man sich mühsam aus dem Tabellenkeller arbeiten, auch dank starker Leistungen der Ex-Bremer Naldo und Diego. Letzterer wollte im Sommer noch weg, liebäugelt jetzt sogar mit einer Vertragsverlängerung. Den größten Anteil daran hat Neu-Trainer Lorenz-Günther Köstner, dennoch macht Klaus Allofs kein Geheimnis daraus, seinen Freund Thomas Schaaf ebenfalls nach Wolfsburg zu lotsen und gemeinsam an alte Zeiten anzuknüpfen.

Für Allofs ist es die erste Partie gegen Werder seit 25 Jahren, damals traf der heute 55-Jährige für Köln, der Sieg ging an Werder. Heute kann er nur von der Seitenlinie mitwirken, die Hoffnung auf Tore ruht auf Diego (drei Treffer) und dem Niederländer Bas Dost (fünf).

Tore sind in diesem Duell fast garantiert: In 30 Duellen fielen insgesamt 104 Treffer, deren 58 gehen aufs Konto der Bremer. Auch die Gesamtbilanz spricht leicht für die Hanseaten: Dreizehn Mal gab's einen Sieg, elf Mal gingen die Wolfsburger als Sieger vom Platz. Letzte Saison gewann jeweils die Heimmannschaft (4:1 für Werder und 3:1 für Wolfsburg).

Verzichten muss Werder-Coach Thomas Schaaf auf Philipp Bargfrede, der Probleme mit der Achillessehne hat, und Assani Lukimya, der beim Sieg gegen seinen Ex-Club Fortuna Düsseldorf mit gelb-rot vom Feld flog. Seinen Platz nimmt wohl Sebastian Prödl ein. Aber es gibt auch Grund zur Freude: Kapitän Clemens Fritz steht nach langer Verletzungspause wieder im Kader, wird aber zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Auf der anderen Seite hat Köstner die Qual der Wahl aus einem viel zu großen Kader, den Vorgänger Felix Magath hinterlassen hat. Lediglich die Langzeitverletzten Helmes und Pilar, die wegen eines Kreuzbandrisses noch einige Zeit ausfallen, werden definitiv nicht berücksichtigt.

Leiten wird die Begegnung Markus Schmidt aus Stuttgart, für ihn ist es das 99. Bundesliga-Spiel.

Marc Stehr

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