Mielitz sitzt auf der Bank

Hoffenheim gegen Werder Bremen - 4:4

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Bundesliga-Live-Ticker: Hoffenheim gegen Werder Bremen

Bremen - Von Marcel Kloth. Die Tage werden kürzer und damit auch die Zeit bis zur Winterpause. Vorher wartet aber noch ein schwieriges Bundesliga-Restprogramm auf Werder. Den Anfang macht am Samstag um 15:30 Uhr der vermeintlich leichteste Gegner, die TSG 1899 Hoffenheim.

Überraschung in der Startelf bei Werder Bremen:

Wolf-Fritz-Caldirola-Lukimya-Gebre Selassie-Makiadi-Garcia-Elia-Hunt-Ekici-Di Santo

Vergangene Woche verlor Werder unglücklich mit 2:3 gegen Mainz. Dabei hat die Moral der Mannschaft jedoch gesiegt. Trotz des deutlichen Rückstandes von 0:3 hat das Team von Robin Dutt nicht aufgegeben, gekämpft und das Spiel am Ende sogar noch einmal spannend gemacht. Individuelle Fehler waren der Grund für die Niederlage. Die Leistungen von Kapitän Clemens Fritz sind in den letzten Wochen nicht überzeugend. So waren seine Stellungsfehler zusammen mit schwachem Auftreten von Lukimya und haarsträubenden Patzern von Keeper Mielitz wegweisend für den Punktverlust im eigenen Stadion.

Hoffenheim - Werder ab 15.15 Uhr hier im Live-Ticker

Doch es gibt auch positive Aspekte, die nicht außer Acht gelassen werden sollten. So absolvierte Youngster Davie Selke ein souveränes Startelf-Debüt, das beinahe noch mit einem Tor gekrönt worden wäre. Mehmet Ekici zeigte eine tolle Leistung und war ebenso wichtig für die Mannschaft wie Franco di Santo. Der Argentinier machte nach langer Verletzungspause eine super Spiel, bereitete einen Treffer vor und erzielte selber das Tor zum Endstand. Auf der Bank nahm erstmals der 20-jährige Verteidiger Torben Rehfeldt aus dem eigenen Nachwuchs Platz. Aber ist er schon eine gleichwertige Alternative zu Lukimya und Prödl?

In Hoffenheim ist der attraktive Spaßfußball zurückgekehrt. Die Spiele der TSG stehen dieses Jahr stets für Spektakel. Während das Team von Markus Gisdol mit 28 erzielten Treffern in dieser Statistik ganz vorne mitspielt, kassierten sie gleichzeitig die meisten Gegentore (30, zusammen mit Hamburg). Nach seiner Amtsübernahme hat Gisdol es geschafft, Selbstvertrauen und Spielfreue in die Mannschaft zu bringen. Wenn er nun auch noch die defensiven Schwächen beheben kann, ist es gut möglich, dass Hoffenheim an frühere Höhenflüge anknüpft. Dabei hätten sie vor einigen Monaten noch fast den Gang in die Zweitklassigkeit antreten müssen. Nur dank eines Last-Minute-Sieges in Dortmund retteten sie sich in die Relegation, wo schließlich Kaiserslautern besiegt wurde.

Die Statistik wird Fans des SV Werder freuen. In zehn Begegnungen siegten die Bremer sechsmal, drei Spiele endeten unentschieden, nur eines ging verloren. In diesen Partien fielen durchschnittlich genau drei Tore, Werder erzielte 18 der 30 Treffer. An das allererste Aufeinandertreffen der beiden Vereine werden sich noch viele Fans erinnern. In einem unterhaltsamen und wendungsreichen Spiel setzte sich Werder mit 5:4 durch.

Die Partie in der vergangenen Rückrunde war auf Sicht der Werder-Anhänger ebenfalls dramatisch, diesmal allerdings einem schlechteren Ende. Nachdem die Bremer schon in der zweiten Minute per Foulelfmeter durch Hunt in Führung gegangenen waren und den Vorsprung später durch de Bruyne ausbauten, erzielte Sven Schipplock spät den Anschlusstreffer und in der Verlängerung schließlich noch den Ausgleich.

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