Herber Quali-Rückschlag für Sokratis

De Bruyne „sehr stolz“ auf Belgien

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Tor, Sieg, Tabellenführung: Für Werders Belgier Kevin De Bruyne lief es perfekt.  Foto: dpa

Bremen - Die einen jubelten, die anderen stöhnten. Die Gefühlslagen bei Werders zwölf Nationalspielern waren nach den Wochenend-Partien (fast ausschließlich in der WM-Qualifikation) ganz unterschiedlich. Ein Überblick:

Kevin De Bruyne

Alles bestens beim Belgier. Sein Team gewann in Mazedonien mit 2:0, der 21-Jährige schoss aus spitzem Winkel das Führungstor – und die „Roten Teufel“ sind nun Spitzenreiter der WM-Qualifikationsgruppe A (punktgleich mit Kroatien). „Es war nicht mein bestes Spiel, aber ich habe hart für die Mannschaft gearbeitet. Ich bin sehr stolz auf die Teamleistung – wir können nur zusammen etwas erreichen“, twitterte De Bruyne.

Die Österreicher

Beim 6:0 gegen die Färöer spielten Marko Arnautovic und Zlatko Junuzovic vor den Augen von Werder-Coach Thomas Schaaf durch. Junuzovic traf per Distanzschuss zum zwischenzeitlichen 4:0 und urteilte gestern: „Das tat gut und gibt viel Selbstvertrauen.“ Ar-nautovic war an vielen Offensivaktionen beteiligt, ging jedoch leer aus und musste sich ein bisschen Kritik von Nationaltrainer Marcel Koller gefallen lassen: „Ich habe gelesen, er wollte unbedingt ein Tor schießen – aber das kann nicht das erste Ziel sein.“ Sebastian Prödl stand (wie zuletzt bei Werder) nicht in der Startelf. Der Innenverteidiger kam gar nicht zum Einsatz. Die Österreicher sind nun wieder voll im Rennen um Platz zwei in der Gruppe C.

Beim 1:0 der österreichischen U 21 gegen die Slowakei wurde Ersatzkeeper Richard Strebinger in der 54. Minute eingewechselt, nachdem sein Torwartkollege Samuel Radlinger Rot gesehen hatte.

Aleksandar Ignjovski

Serbien spielte zum ersten Mal überhaupt gegen Kroatien – und „Iggy“ war 75 Minuten lang im defensiven Mittelfeld dabei. Allerdings verlor seine Mannschaft in Zagreb mit 0:2, bleibt bei vier Punkten stehen und kann die WM schon abhaken. Positiv: Beim Duell der ehemaligen Kriegsgegner, das als Hochsicherheitsspiel eingestuft worden war, gab es keinerlei Krawalle.

Sokratis

Drei Mal in Folge hatten die Griechen mit dem Bremer Abwehrchef in der Innenverteidigung in Gruppe G zu Null gespielt – doch beim Spitzenspiel in Bosnien (1:3) brachen alle Dämme. Sokratis stand 90 Minuten auf dem Platz und hatte, wie seine Nebenleute auch, arge Probleme mit den gegnerischen Stürmern Vedad Ibisevic und Edin Dzeko. Nach der ersten Niederlage haben die Griechen drei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Bosnien.

Theodor Gebre Selassie

0:3-Heimpleite gegen Dänemark, nur fünf Punkte aus vier Spielen. Für die Tschechen und den Bremer Rechtsverteidiger (spielte durch) sieht es schlecht aus in der Gruppe B.

Mehmet Ekici

Das 2:0 der Türkei in Andorra verfolgte Werders Mittelfeldmann nur von der Ersatzbank.

Die U 20-Fraktion

Zwei Bremer kamen beim 2:1 gegen die Schweiz in Köln als Joker: Johannes Wurtz (34.) und Tom Trybull (67.). Florian Hartherz, der Dritte im Bunde der deutschen Nachwuchs-Nationalspieler, spielte nicht. · mr

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