Belgier übernimmt Verantwortung vom Punkt

De Bruyne – zum Debüt ganz cool

Kevin De Bruyne hinterließ in seinen ersten Einsätzen gute Eindrücke. ·

Hamburg · Klaus Allofs hatte gefallen, was Kevin De Bruyne ihm geboten hatte. Als es am Samstag gegen Bayern München zur Entscheidung vom Elfmeterpunkt kam, hob Kevin De Bruyne den Finger.

Ja, er wollte schießen – obwohl nur zehn Minuten zuvor eingewechselt, obwohl erst zwei Tage zuvor bei Werder angekommen. De Bruyne demonstrierte damit seine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. „Das zeigt“, sagte Allofs zufrieden, „aus welchem Holz er geschnitzt ist“.

Als vierter Bremer Schütze trat der 21 Jahre alte Belgier an und verwandelte sicher. Angst? Nein, Angst hatte er keine, mit einem Fehlschuss auch gleich einen Fehlstart bei Werder hinzulegen. „Natürlich kannst du dich fürchten in einer solchen Situation. Aber es gibt im Leben schlimmere Momente“, meinte De Bruyne, für den es selbstverständlich war, den Ball zu versenken.

Es ging ja auch nicht um richtig viel, so ein „Liga-total-Cup“ ist schließlich nur die Simulation des Ernstfalls. „Aber“, meinte Allofs, „ein Elfmeterschießen ist immer auch Druck. Deshalb war es ein gutes Training.“

Das wirkliche Beschnuppern mit den Teamkollegen folgte dann gestern im Finale gegen Dortmund. De Bruyne stand in der Startelf, spielte fast 40 Minuten lang. Er begann gut, streute dann jedoch auch einige Fehler ein. „Kevin muss sich natürlich erst noch zurecht finden, hat aber in einigen Aktionen schon gezeigt, was er uns vielleicht bringen kann“, urteilte Allofs. · csa

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