Krallt sich Allofs jetzt Arnautovic?

Marko Arnautovic im Fokus – und im Hintergrund lauert angeblich Klaus Allofs. n Foto: imago

Bremen/Wolfsburg - Ausschließen wollte er nichts. Nicht, dass er den Trainer holt. Nicht, dass er Spieler abwirbt. Klaus Allofs hatte Werder Bremen bei seinem Wechsel zum VfL Wolfsburg eine Ehrenerklärung, nicht beim alten Club wildern zu wollen, verwehrt.

Die Spekulation mit Coach Thomas Schaaf hat sich seit der Verpflichtung von Dieter Hecking als neuem VfL-Trainer zwar erledigt, dafür keimt ein neues Gerücht auf: Allofs will angeblich Bremens Außenstürmer Marko Arnautovic (23) nach Wolfsburg locken. Das berichtet die „Wolfsburger Allgemeine“. Laut der Zeitung hat es bereits erste Kontakte zwischen den „Wölfen“ und dem österreichischen Nationalspieler gegeben.

Stimmt nicht, sagt allerdings Arnautovics Bruder Danijel: „Natürlich steht Marko nach guten Leistungen in der Hinrunde im Fokus. Aber es hat kein Gespräch mit dem VfL Wolfsburg über einen Wechsel gegeben.“

Arnautovics Vertrag in Bremen – 2010 von Allofs eingefädelt und eingetütet – läuft noch eineinhalb Jahre. Die Zeit, den Kontrakt zu verlängern, naht für Werder. Zuletzt hatte Arnautovic, der seinen Marktwert mit fünf Toren und fünf Vorlagen in der Hinrunde wieder deutlich gesteigert hat – in Interviews betont, dass die Bremer auch sein erster Ansprechpartner seien. Allein auf Werder fixiert ist er aber nicht – wie manch Aussage nicht nur ahnen lässt. „Es hängt natürlich von Perspektiven und Konditionen ab“, sagte Arnautovic der „Bild“. Und: „Ich würde mir auch andere Angebote anhören. Das ist im Fußball normal so.“

Perspektiven – das ist das internationale Geschäft, das sind Chancen auf Titel und Triumphe. Konditionen – das ist das Geld. Von Letzterem hat Wolfsburg sicher mehr zu bieten als Werder. n csa

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