„Bringt nichts, die nette Mannschaft zu sein“

Klartext vom Kapitän

Bremen - Der Werder-Kapitän sitzt zwar momentan nur auf der Bank, doch Clemens Fritz schaut ganz genau hin und redet Klartext: „Wir müssen auch mal klare Töne finden, die Fehler klar ansprechen. Jeder muss mit Kritik umgehen können. Es bringt nichts, die nette Mannschaft zu sein – und dann die Spiele zu verlieren. Da muss es auch mal ein bisschen rumpeln.“

Mit seiner eigenen Rolle als Reservist ist der 32-Jährige zwar unzufrieden („Ich will spielen, sonst hätte ich ja im Sommer auch aufhören können“), aber er akzeptiert es noch, dass der erst 19-jährige Marnon Busch für ihn verteidigen darf: „Ich hege keinen Groll. Marnon ist doch ein Teil der Zukunft von Werder. Ich fühle mich in der Pflicht, die Mannschaft auch auf diese Art zu unterstützen. Deshalb gebe ich Marnon gerne Tipps.“

Dass Werder im Winter Neueinkäufe plant, um den Abstieg zu verhindern, findet Fritz gut: „Spieler mit Qualität sind hier immer recht herzlich willkommen.“

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