Bremer Stadionunfall: Verfahren eingestellt

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25. September 2010: Das Bild zeigt die Ostkurve im Weserstadion kurz vor dem Spiel Werder Bremen gegen den Hamburger SV.

Bremen - Bei dem schweren Unfall mit zahlreichen Verletzten im Bremer Weserstadion im vergangenen September handelt es sich nicht um fahrlässige Körperverletzung. Das entsprechende Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wurde eingestellt.

Das teilte die Staatsanwaltschaft Bremen am Donnerstag mit. Das Verfahren war nach dem Fußball-Bundesligaderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV (3:2) am 25. September 2010 eingeleitet worden.

Nach dem Spiel war es im Gästebereich des im Umbau befindlichen Stadions zu einem Gedränge und vielen Stürzen gekommen. Dabei hatten sich knapp 30 Menschen, darunter 17 Polizisten, teilweise schwer verletzt. Ein HSV-Fan lag gar im künstlichen Koma.

Der Unfall war passiert, weil die Polizei den HSV-Block abgesperrt hatte, um ein Zusammentreffen mit den Werder-Fans zu verhindern. Dem Druck der Fans hielt die Absperrung jedoch nicht stand. Auf der dahinter liegenden Treppe stürzten Fans und Polizisten übereinander.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sei dies „nicht vorhersehbar und auch nicht vermeidbar“ gewesen.

dpa

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