Wiese wird demontiert

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Es läuft mehr schlecht als recht für Tim Wiese.

Hoffenheim - Er hatte von Real Madrid geredet und war doch nach Hoffenheim gegangen. Viele sahen in dem Wechsel von Tim Wiese im Sommer eine peinliche Nummer. Das Gerede steckte der ehemalige Werder-Keeper locker weg.

 Doch was jetzt passiert, geht an die Substanz. Wiese wird bei 1899 Hoffenheim demontiert – von seinem eigenen Trainer. Markus Babbel, der selbst schwer in der Kritik steht (siehe nächste Seite), hat seinem aktuell verletzten Schlussmann eine Breitseite verpasst. Obwohl sich Wiese vor der Partie gegen Bayer Leverkusen (1:2) eine Knieverletzung zugezogen hatte und nun bis zur Winterpause ausfällt, servierte Babbel ihn zusätzlich ab.

Ohne Not plauderte der Coach aus, dass er ohnehin „über einen Torwartwechsel nachgedacht“ habe: „Leider hat sich Tim verletzt, dadurch ist mir die Entscheidung abgenommen worden. Ich hätte mich aber höchstwahrscheinlich für Koen (gemeint ist der 20 Jahre alte Belgier Koen Casteels, d. Red.) entschieden.“ In verschiedenen Medien wird deshalb bereits über Wieses Abgang in der Winterpause spekuliert. Ganz abwegig ist das nicht. Wiese, Klient des einflussreichen Beraters Roger Wittmann, konnte bislang im TSG-Trikot nicht überzeugen und wirkt unglücklich im Kraichgau. csa/sid

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