Werder relativiert Reisewarnung für Testspiel in Stettin

Bremen - Noch am Mittwoch hatte der SV Werder Bremen seine Fans vor einer Anreise zum Testspiel in Stettin gewarnt. Nun die Relativierung. Die Meldung sei zu dramatisch verfasst worden, sagte Werders Vorsitzender der Geschäftsführung, Klaus Filbry.

In der Meldung vom Mittwoch hatte Werder seine Fans vor dem „hohen Gewaltpotenzial sowie rechtsextremen Strukturen der dortigen Hooligans“ gewarnt. Hier sei über das Ziel hinaus geschossen worden, so Filbry beim Trainingsauftakt der Bremer am Donnerstag: „Wir können gut nachvollziehen, dass sich viele Fußballfans nicht nur in Stettin dadurch zu unrecht diskreditiert gefühlt haben. Für diese Pauschalisierung und diesen Eindruck möchten wir uns entschuldigen."

In Stettin, wo die Reisewarnung zunächst mit Verwirrung aufgenommen worden war, zeigte man sich nun demonstrativ wohlwollend. Der Vorstandsvorsitzende von Pogon Stettin, Jaroslaw Mroczek, lud alle Werder-Fans zum Testspiel am 8. Juli ein. „Mit großer Freude werden wir die Fans von Werder Bremen bei uns begrüßen. Wir sind sicher, dass sich die Reise nicht nur für das Testspiel lohnt, sondern auch zum Kennenlernen unserer wunderschönen Stadt. Wir wollen zeigen, dass die Skepsis unbegründet ist", wird Mroczek auf der Werder-Homepage zitiert.

Filbry freute sich über die Reaktion und sagte: „Auch in Stettin wird es die Mehrheit an Fußballfans sein, die sich für das Spiel und ein tolles Fest im Stadion interessieren. Für diese Anhänger sind wir dorthin eingeladen worden. Für diese Fußballfans gehen wir dort aufs Feld."
mib

Trainingsauftakt bei Werder Bremen

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