Bremen verpasst versöhnlichen Abschluss

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Wesley (l) im Zweikampf mit Srdjan Lakic (r).

Kaiserslautern - Von Alexander Sarter - Das „letzte Aufgebot“ von Werder Bremen hat den anvisierten versöhnlichen Abschluss einer verkorksten Saison in der Fußball-Bundesliga verpasst.

Die mit lediglich 15 Spielern angereisten Bremer, die den Klassenerhalt erst am vergangenen Samstag perfekt gemacht hatten, unterlagen am letzten Spieltag 2:3 (1:3) beim ebenfalls bereits geretteten Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern. Adam Nemec (7.), Rodnei (9.) und Srdjan Lakic (30.) trafen für den FCK.

Torsten Frings (43.) und Marko Arnautovic (55.) waren für Werder erfolgreich. Der Bremer Kapitän Frings, dessen Zukunft weiter ungewiss ist, scheiterte in der 52. Minute mit einem Foulelfmeter am Lauterer Torwart Kevin Trapp.

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Die 49.780 Zuschauer im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion mussten nicht lange auf die ersten Treffer warten. Zunächst traf Nemec nach Vorarbeit des Dänen Leon Jessen per Kopf, dann war der Brasilianer Rodnei nach einem Freistoß von Christian Tiffert ebenfalls mit dem Kopf zur Stelle. Bei beiden Treffern hielt sich die Gegenwehr der Bremer Abwehr in Grenzen. Durch die erneut ausverkaufte Arena hat der FCK einen neuen klubinternen Zuschauerrekord aufgestellt. Im Schnitt kamen in dieser Spielzeit 46.387 Besucher auf den Betzenberg.

Vor der Partie wurden der zum VfL Wolfsburg wechselnde Torjäger Lakic und der in 73. Spielminute eingewechselte Danny Fuchs (Karriere-Ende) offiziell verabschiedet. Die Gäste, die unter anderem auf Tim Borowski, Sebastian Boenisch, Naldo, Sebastian Prödl, Per Mertesacker, Claudio Pizarro, Mikael Silvestre und Sandro Wagner verzichten mussten, waren mit dem Zwei-Tore-Rückstand Mitte der ersten Hälfte noch gut bedient. Die Bremer agierten über weite Strecken lustlos und ohne jede Einsatzbereitschaft.

Die Pfälzer, die ohne Florian Dick, Ilijan Micanski, Jan Moravek, Adam Hlousek, Jan Simunek und Ivo Ilicevic auskommen mussten, bestimmten mühelos das Geschehen. Lakic schraubte das Ergebnis nach einer halben Stunde weiter in die Höhe. Werder wurde erst in den letzten Minuten des ersten Durchgangs etwas besser. Nach Vorarbeit von Marko Marin verkürzte Frings.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts überschlugen sich die Ereignisse in einer Partie, in der Defensivarbeit auf beiden Seiten keinen allzu großen Stellenwert hatte. Erst scheiterte Frings nach einem Foul von Trapp an Clemens Fritz vom Elfmeterpunkt, dann verkürzte der umstrittene Österreicher Arnautovic. Danach beruhigte sich das Spiel, die Gäste waren aber stetig um den Ausgleich bemüht. In der 67. Minute traf Arnautovic die Querlatte. Beste Spieler auf Seiten der Lauterer waren Nemec und Tiffert. Bei Bremen konnten Marin und Frings überzeugen.

SID

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