Bouy? Der war nichts für Werder

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Thomas Eichin kehrte gestern aus Turin zurück.

Bremen - Seit gestern ist auch Thomas Eichin zurück in Deutschland. Am Donnerstag hatte der Werder-Sportchef das Trainingslager in Jerez vorzeitig verlassen und sich zunächst in Spanien nach möglichen Verstärkungen umgesehen.

 Am Freitag flog er von dort für ein zweitägiges Gespräch nach Turin – zu Werders neuem Kooperationspartner Juventus (wir berichteten). Einen neuen Spieler aus dem Juve-Kader hatte Eichin gestern Mittag bei seiner Landung in Frankfurt jedoch nicht im Gepäck – und das war auch nicht geplant. Denn aktuell bestehe kein akuter Grund zum Nachrüsten, wiederholte der Manager.

Aber warum angelte sich ausgerechnet Nordrivale Hamburger SV am Freitag einen Kicker des neuen Werder-Partners? Eichin reagierte gelassen auf die HSV-Ausleihe von Mittelfeldspieler Ouasim Bouy, dessen Gehalt größtenteils weiter Juventus bezahlt. „Der war für uns überhaupt nicht infrage gekommen“, sagte Eichin über den zuletzt an Serie-B-Club Brescia ausgeliehenen 20-Jährigen: „Er hätte uns nicht weitergeholfen.“ In diesem Fall dürfe ein anderer Bundesligist für Juve-Transfers selbstverständlich kein Tabu sein.

Die Werder-Fans müssen also weiter auf ein erstes Resultat der Zusammenarbeit warten.  ck

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