Borowskis Knie hält – jetzt will er seinen Platz zurück

Nein, Tim Borowski hat nicht die Sportart gewechselt. Er ist Fußballer geblieben und will als solcher wieder ins Rampenlicht.

BREMEN (csa) · Die Botschaft des Tages formulierte Tim Borowski in bestem Fußballer-Jargon: „Das Knie steht.“ Was heißen soll, dass sein wunder Punkt nicht mehr wund, sondern abgeheilt ist.

Die Innenbanddehnung, die den Mittelfeldspieler zu einer dreiwöchigen Pause gezwungen hatte, ist Vergangenheit. Gestern trainierte Borowski das erste Mal wieder mit der Mannschaft und packte sogar noch eine halbstündige Extra-Schicht oben drauf.

Unter Anleitung von Co-Trainer Wolfgang Rollf absolvierte der 29-Jährige Sprint- und Torschussübungen. Fleißig, fleißig. Aber Borowski muss auch Gas geben, wenn er seine Vorstellungen umsetzen will. So schnell wie möglich zurück ins Team zu gelangen, lautet der selbsterteilte Auftrag. Am besten schon am Donnerstag, wenn Werder Bremen in der Europa League Nacional Funchal empfängt (19.00 Uhr). „Ich versuche jetzt im Training zu zeigen, dass ich für die Startelf zur Verfügung stehe“, sagte „Boro“. Aber ins Team quatschen will er sich nicht: „Von mir gibt’s keine Parolen oder unqualifizierte Kampfansagen.“

Das käme auch nicht gut. Schließlich steht mittlerweile nicht nur sein Knie, sondern auch das Werder-Mittelfeld. Mit Philipp Bargfrede statt Tim Borowski lief es zuletzt gut. Deshalb könnte der Weg zurück lang werden für den Ex-Nationalspieler. Doch das, gab er vor, sei kein Problem: „Den Konkurrenzkampf haben wir doch immer. Und es ist doch gut, dass wir unseren aktuellen Status trotz einiger Ausfälle erreicht haben.“

Der aktuelle Status, das ist die 21-Spiele-Serie ohne Niederlage. Als die angefangen hatte und schon lange lief, habe er gespielt, merkte Borowski an. Wegen seiner Verletzung habe er nur zwei Spiele verpasst, nicht 21. Was wohl heißen soll, dass es auch mit ihm funktioniert.

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