Borowski – reicht es schon für die Startelf?

Hofft auf einen Einsatz vorn Beginn an: Tim Borowski.

Wien · Tim Borowski ist vorsichtig geworden. Früher hätte der Bremer Mittelfeldspieler nach einer längeren Verletzungspause seine Ansprüche auf einen Platz in der Startelf klar formuliert. Gestern blieb der 29-Jährige eher zurückhaltend.

„Mal sehen, wie der Trainer plant, ich war jetzt drei Wochen raus“, sagte Borowski nach der Landung in Wien.

Denn in den drei Wochen, in denen er wegen einer Wirbelverletzung fehlte, ist bei Werder einiges passiert. Die Bremer haben einen Lauf, sind ungeschlagen geblieben und haben in der Liga stets zu Null gespielt. Zudem steht Philipp Bargfrede in der Gunst von Schaaf derzeit ziemlich weit oben. Muss sich Borowski also erstmal mit der Rolle des Reservisten begnügen? Thomas Schaaf wusste darauf gestern noch keine Antwort. „Ich bin mir nicht schlüssig“, räumte der Werder-Trainer ein, „ich weiß nicht, ob es bei Boro schon für die erste Elf geht, oder ob wir ihn erst Stück für Stück wieder heranbringen.“

„Boro“ sei „schon ein paar Wochen draußen gewesen“, meinte Schaaf, „ein bisschen an der Grenze“, wie es der 48-Jährige formulierte.

Die Eindrücke im Training hatten Schaaf überzeugt, Borowski für den Kader heute gegen Austria Wien zu nominieren. „Die Bewegungen waren gut, und auch er hat mir gesagt, dass alles in Ordnung ist“, meinte der Bremer Coach. Dennoch besteht bei Schaaf ein Restzweifel, ob sein Spieler schon fit genug ist für 90 Minuten. „Ich habe sehr gut gearbeitet und trainiert und deswegen nicht zu viel verloren“, entgegnet Borowski: „Ich denke schon, dass ich in der Lage bin, Gas zu geben.“ Ob er das darf, wird Thomas Schaaf heute Abend entscheiden.

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