Mittelfeldspieler fehlt noch rund vier Wochen / Schaaf: „Die Ausfälle tun weh“

Borowski nimmt die Reha auf

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Fällt noch bis Dezember aus: Bremens Tim Borowski.

BREMEN (flü) - Lena Borowski ist zurzeit ständiger Gast am Weserstadion. Jeden Tag fährt die Frau von Werders Mittelfeldspieler Tim Borowski ihren Mann zur Reha. Der darf nach seiner Sprunggelenksoperation seinen rechten Fuß noch nicht belasten. An „Krücken“ humpelt „Boro“ dann in Richtung Physiotherapeuten.

Mobilisationsübungen für das Gelenk stehen auf dem Programm und Behandlungen, um die Schwellung des Knöchels in den Griff zu bekommen. „Manchmal“, sagt Borowski, „habe ich noch Schmerzen, aber es wird immer besser.“

Wochenlang hatte sich der 30-Jährige mit Problemen im rechten Sprunggelenk herumgeplagt, ehe sich der Ex-Nationalspieler zusammen mit den Ärzten zur Operation entschied. „Sie war unumgänglich gewesen“, erzählt Borowski.

Nun sucht er wieder den Anschluss. In dieser Woche darf der Mittelfeldspieler den Fuß noch nicht belasten, am Montag, vielleicht am Dienstag, soll das Programm dann gesteigert werden. „Ich werde mit Radfahren beginnen. Dann werden wir sehen, ob das Gelenk reagiert oder nicht. Davon wird abhängen, inwieweit ich die Belastung dann erhöhen kann.“

Borowski hat sich zum Ziel gesetzt, „in drei, vier Wochen auf dem Platz zu stehen. Und ich hoffe, dass ich noch in diesem Kalenderjahr wieder spielen kann. Ich will so schnell wie möglich zurückkommen.“

Seinen Trainer Thomas Schaaf würde es freuen. Denn die Personalsituation bei Werder bleibt sehr angespannt. Die Abwehrspieler Naldo (Knochenödem im Knie) und Sebastian Boenisch (Knorpelschaden im Knie) sowie Ersatztorwart Christian Vander (Schambeinentzündung) werden in diesem Jahr nicht mehr zum Einsatz kommen. Die jüngsten Ausfälle von Tim Wiese, Clemens Fritz und Petri Pasanen haben dem Kader zusätzlich Qualität genommen. Frühestens am Sonntag zum Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart wird das Trio zurückerwartet. „Die Ausfälle tun weh“, seufzt Schaaf, „sie schmälern unsere Variationsmöglichkeiten. Doch wir dürfen nicht jammern. Wir müssen das so annehmen, wie es ist.“ Auch wenn’s frustriert . . .

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