Borowski: Kein Jubel, aber trotzdem große Freude

T. Borowski

Werder-Bremen - BREMEN (flü) n Was war da los? Als Tim Borowski aus kurzer Distanz im Stolpern mit dem rechten Schienbein das 2:0 in Berlin erzielt hatte, jubelte er fast gar nicht. Kurz die Faust geballt – das war’s. Keine Freude? „Doch natürlich“, entgegnete der Bremer Mittelfeldspieler, „ich habe mich riesig gefreut, doch ich muss das ja nicht groß feiern.“

Es war der erste Pflichtspieltreffer für den 29-Jährigen nach seiner Rückkehr an die Weser – und das 1000. Auswärtstor der Bremer in der Liga. „Das ist schon etwas Besonderes, und das Tor war auch für mich persönlich wichtig, weil ich der Mannschaft damit helfen konnte“, erklärte Borowski.

Berlin scheint ohnehin ein gutes Pflaster für „Boro“ zu sein. Fast immer schoss er in der Vergangenheit dort ein Tor. „Das Olympiastadion ist schon so etwas wie mein Lieblingsstadion“, räumte Borowski ein.

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