Borowski: Bangen statt Belek

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Tim Borowski wartet und hofft, doch die Fortschritte sind nur minimal.

Bremen - Nein, Tim Borowski gehört heute nicht zur Werder-Reisegesellschaft. Der seit Monaten verletzte Mittelfeldspieler bleibt in Bremen, um seine Reha fortzusetzen. „Es reicht einfach noch nicht für das Traininslager“, sagt Borowski.

Wobei das Wörtchen „noch“ nicht so interpretiert werden sollte, dass er zwischenzeitlich Hoffnung auf ein Belek-Ticket hatte. Borowski ist wegen der Probleme im Sprunggelenk nach wie vor weit davon entfernt, an ein Comeback glauben zu dürfen. Auch Prognosen, wann er überhaupt wieder mit dem Ball arbeiten kann, wären unseriös. Borowski: „Es ist einfach noch zu früh, über solche Dinge zu sprechen.“

Dass das nach fünf Monaten Pause immer noch der Stand ist, sagt im Grunde schon alles. Wenn überhaupt, dann macht der 31-Jährige nur kleine Fortschritte. Über die Feiertage habe er hauptsächlich Laufeinheiten absolviert. Die Reaktion des Gelenks? „Gut“, urteilt Borowski, der gestern Nachmittag den Laktattest absolvierte: „Jetzt muss ich die Belastung weiter steigern.“

Es ist seine große Hoffnung, dass er noch in dieser Saison auf den Platz zurückkehrt. Wenn nicht, dann würde der Ex-Nationalspieler vor einem möglicherweise unlösbaren Problem stehen. Sein Vertrag bei Werder läuft im Sommer aus, mit einer Verlängerung oder dem Interesse anderer Clubs kann er ob der langwierigen Verletzung kaum rechnen. Möglicherweise muss Borowski, Mitglied der „Double“-Mannschaft von 2004, sogar mit dem Karriereende rechnen. Doch darüber will er nicht laut nachdenken. Auch dafür, so Borowski, „ist es noch zu früh“. · csa

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