Strebinger erleidet Risswunde am Ohr

Böser Torwart-Unfall: Kreuzbandriss bei Wolf

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Das kaputte Knie von Raphael Wolf wurde von Physiotherapeut Holger Berger sofort in Eis gepackt.

Bremen - Plötzlich hielten gestern Morgen alle inne auf und neben dem Trainingsplatz des SV Werder: Raphael Wolf schrie nach einem Zusammenprall mit Richard Strebinger wie am Spieß. Die Teamkollegen waren sofort zur Stelle, der Trainerstab und Physiotherapeut Holger Berger natürlich auch.

Und es dauerte, bis die beiden Ersatzkeeper wieder aufstanden. Doch Entwarnung bedeutete dies nicht. Eine Untersuchung am Nachmittag ergab, dass sich Wolf einen Kreuzband-riss zugezogen hat und für den Rest der Saison ausfällt. Strebinger kam mit einer Risswunde am Ohr davon.

„Ich war kurz weggetreten und habe gar nicht mitbekommen, dass Raphael so geschrien hat“, berichtete Strebinger nach dem Training. Der 20-Jährige hatte im Tor gestanden und Wolf sich als Feldspieler wagemutig in eine Flanke geschmissen. Dann krachte es. Wolfs Knie landete am Ohr von Strebinger, beide gingen zu Boden. Während Strebinger nach einigen Minuten weitermachen konnte, humpelte Wolf vom Platz und wurde mit dem Auto in die Kabine gebracht.

Die niederschmetternde Diagnose trug der Keeper mit Fassung: „Das lässt sich jetzt nicht mehr ändern, damit muss ich umgehen.“ Einfach dürfte das allerdings nicht werden, denn Wolf hat sich gerade erst nach einer Hüftoperation zurückgemeldet, wollte nun voll durchstarten. Statt dessen reist er Montag nach Regensburg, um sich bei einem Spezialisten aus dem Team von Dr. Heinz-Jürgen Eichhorn auf die notwendige Operation vorzubereiten.

„Ich hatte in meiner Karriere bislang kein Verletzungspech. Ausgerechnet in meinem ersten Werder-Jahr trifft es mich nun doppelt. Aber ich gehe davon aus, dass es das dann für die restliche Laufbahn mit Verletzungen gewesen ist“, meinte der 24-Jährige. · kni

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