Burdenski will Klarheit / Ayik bleibt wohl

Boenisch schon bald ein Schwabe?

Bremen - Dieter Burdenski war am Samstag extra nach Warschau gereist, um seinen Spieler Sebastian Boenisch beim 4:0-Testspielsieg der Polen gegen Andorra live zu sehen. „Er wird immer besser“, stellt Burdenski genüsslich fest.

Der Ex-Profi des SV Werder widmet sich mittlerweile etwas intensiver seinem Nebenjob als Spielerberater. Das liegt auch an Boenisch. Der 25-jährige polnische Nationalspieler ist der „Kracher“ in Burdenskis Portfolio – und gerade ziemlich begehrt. Der VfB Stuttgart hat ein Auge auf den Linksverteidiger geworfen.

Bei Werder läuft der Vertrag des polnischen Nationalspielers Ende Juni aus – eine Verlängerung ist kein Thema mehr. Boenisch hat das stark leistungsbezogene Angebot der Bremer abgelehnt, der Verein will nicht nachverhandeln, weil Boenisch anderthalb Jahre ausgefallen ist und deshalb als Wundertüte eingestuft wird.

„Alles ist offen“, behauptet dagegen Burdenski: „Wenn Werder sich meldet, reden wir.“ Die Zeit drängt allerdings. Denn Burdenski macht Druck: „Ich gehe davon aus, dass wir vor der EM Klarheit haben werden.“ Boenisch soll sich beim Turnier im eigenen Land voll auf den Sport konzentrieren können. Interessenten gibt es, so Burdenski, reichlich. „Der VfB Stuttgart ist dabei“, bestätigt der 61-Jährige entsprechende Medienberichte. Auch VfB-Manager Fredi Bobic verrät: „Sebastian ist einer von drei Kandidaten, die wir auf Herz und Nieren prüfen.“ Favorit von Trainer Bruno Labbadia soll allerdings Kölns Sascha Riether sein. Der ist aber im Gegensatz zu Boenisch nicht ablösefrei.

Neben Abwehrmann Boenisch betreut Burdenski auch Werder-Stürmer Onur Ayik. Dessen Vertrag läuft ebenfalls aus, und auch Ayik ist wegen Knieverletzungen sehr lange ausgefallen. Doch beim 22-Jährigen geht die Tendenz dahin, das Werder-Angebot für ein weiteres Jahr im Profi-Kader mit Einsätzen im Regionalliga-Team anzunehmen. Zwar gibt es vages Interesse von Bundesliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf, auch Zweitligisten sind angeblich interessiert, „doch vielleicht ist es für Onur besser, in gewohnter Umgebung in der Nähe seiner Familie wieder in Tritt zu kommen“, sagt Burdenski-Mitarbeiter Rehan Gök. · kni

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