Allofs denkt vorsichtig an eine Serie

Ein bisschen träumen

Chefvisite beim Training – und Werder-Boss Klaus Allofs nutzte seine französischen Sprachkenntnisse, um sich mit Testspieler Mor Pouye zu unterhalten. n Foto: nph

Bremen - Chefvisite beim Training – das kommt häufiger vor, aber gestern wirkte es so, als wollte Klaus Alllofs den Werder-Profis vermitteln: Jetzt bloß nicht nachlassen! Die 4:0-Gala gegen Borussia Mönchengladbach soll bitteschön niemandem die Sinne vernebeln.

Was zählt im harten Bundesliga-Geschäft, ist nur das nächste Spiel – und das findet am Samstag in Fürth statt. Ein Augsburg reloaded quasi – wie schon vor zwei Wochen bei den bayerischen Schwaben ist Werder Favorit und könnte sich mit einem Sieg in der Tabelle nach oben katapultieren. Damals erlebten die Bremer ein 1:3-Desaster. Und Allofs prophezeit sogar eine Wiederholung, „wenn wir wieder nach einer Minute zurückliegen wie in Augsburg“.

Allofs beim Werder-Training am Mittwoch

In Fürth soll die Konzentration von Beginn an stimmen. So wie gestern im Training. Allofs war zufrieden, und er ist überzeugt: „Die Mannschaft hat weiter dazugelernt, und das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass wir konstanter spielen.“ Also einem Sieg gleich den nächsten folgen zu lassen – wie es in dieser Saison noch nicht gelungen ist. Aber nur so geht es in der Tabelle nach oben. Das weiß natürlich auch Allofs: „Man muss doch nur auf den Hamburger SV schauen. Hätte der SV gegen Stuttgart gewonnen, wäre er Vierter. Jetzt steht er hinter uns.“ Nach acht Spieltagen sind die Abstände in der Tabelle minimal – und Allofs sagt für den Rest der saison voraus: „Hinter den Bayern wird es eng. Wenn man da mal eine Serie hinlegen könnte, dann gebe das Möglichkeiten.“ Ein Clubchef träumt – aber nur ein bisschen. Denn als hätte er sich gerade selbst ertappt, schiebt der Ex-Profi noch schnell hinterher: „Das ist Zukunftsmusik.“

Die Gegenwart heißt Vorbereitung auf Fürth – mit einem Schwerpunkt, wie der Clubchef nach seiner Trainingsvisite erklärte: „Im Defensivverhalten können wir noch eine Menge dazulernen.“ · kni

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