Ein bisschen Bremer Verständnis für Guerrero

Bremen (kni) · Der Flaschenwurf von Paolo Guerrero ist natürlich auch bei Werder ein Thema – und hoppla: Die Bremer haben sogar ein bisschen Verständnis für den Ausraster vom Kollegen des Nordrivalen Hamburger SV.

„Ich kann seinen Frust schon verstehen. Auch wenn die Leute Eintritt zahlen, muss man sich als Spieler nicht alles gefallen lassen“, meint Aaron Hunt, stellt aber zugleich klar: „Natürlich geht Paolos Reaktion viel zu weit.“

Guerrero war am Sonntag nach dem 0:0 gegen Hannover auf dem Weg in die Kabine von einem Fan auf der Tribüne beschimpft worden. Plötzlich warf der Peruaner seine Trinkflasche auf den Mann und traf ihn im Gesicht. Neben einer bereits verhängten Geldstrafe durch den Club droht dem Stürmer nun noch Ärger vom DFB und der Staatsanwaltschaft.

Ob das notwendig ist, möchte Klaus Allofs nicht bewerten, aber der Werder-Boss nimmt die Fußball-Profis in die Pflicht: „Wer diesen Beruf ergreift, muss wissen, dass es nicht nur darum geht, den Ball in die richtige Richtung zu schießen. Wir müssen uns tadellos verhalten. Natürlich ist das gerade für junge Menschen nicht immer einfach.“ Gerade Letzteres unterstreicht Per Mertesacker: „Vorbereitet wird man auf so etwas leider nicht. Und es ist hart, solche Beschimpfungen über sich ergehen zu lassen. Aber man muss das aushalten.“ Grundsätzlich denkt Hunt genauso, doch vor allem eines wurmt ihn: „Es wird immer gesagt: Du bist Profi, du musst damit klarkommen, du bekommst ja auch viel Geld dafür. Aber wir sind auch nur Menschen. Die Zuschauer sollten sich einfach mal überlegen, was sie da manchmal alles so sagen.“

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