Allofs nach ersten Gesprächen mit Almeidas Berater nicht mehr so optimistisch

Bisher gibt’s keine Einigung

Die ersten Verhandlungen mit Hugo Almeida haben Werder-Boss Klaus Allofs nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

Werder-Bremen - BREMEN (flü) · Werder und Hugo Almeida – die Zeichen stehen auf Trennung. Ob noch in diesem Winter oder erst im Sommer, bleibt abzuwarten.

Zum einen hat der 26-jährige Stürmer gestern kein klares Bekenntnis zu seinem Club abgeliefert und einen Wechsel nicht ausgeschlossen (siehe Interview), zum anderen ist auch Bremens Sportchef Klaus Allofs mittlerweile skeptisch geworden. Eine Verlängerung des am 30. Juni 2011 auslaufenden Vertrages Almeidas dürfte – Stand gestern – so gut wie vom Tisch sein. Denn in einem Gespräch mit Almeidas Berater Jorge Mendes hat Allofs erkannt, dass die grundsätzliche Bereitschaft von Almeida, seinen Vertrag zu verlängern, momentan offenbar nicht da ist. „Wir haben nicht zueinander gefunden. Bisher hat es keine Einigung gegeben“, sagte Allofs.

Ob die noch zustande kommt, ist fraglich, wie der Werder-Boss befürchtet. „Hugo hat schon häufiger mit einem Wechsel geliebäugelt und geäußert, dass er gerne mal woanders spielen möchte“, meinte der 54-Jährige.

Lose Anfragen für den portugiesischen Nationalspieler würde es auch bereits geben. „Uns liegen aber noch keine konkreten Angebote vor“, beteuerte Allofs. Sollten diese jetzt in der Winterpause kommen, „werden wir uns natürlich damit beschäftigen“, kündigte der Sportchef an. Doch es würde nicht so weit gehen, Almeida um jeden Preis abzugeben, obwohl Werder bei einem Wechsel des Angreifers in der bevorstehenden Winterpause noch Kasse machen kann. Rund fünf Millionen Euro dürfte ein Transfer von Almeida bringen. „Im Moment“, sagt Allofs, „sieht es aber nicht danach aus, dass Hugo im Winter geht.“

Im Sommer wäre der bullige Stürmer ablösefrei. „Bis dahin“, so Allofs, „haben wir noch Zeit. Sollte es keine Einigung geben, ist es nicht zu ändern. Wirtschaftlich ist das nicht das Schlimmste.“ Almeida gilt nicht gerade als der am besten verdienendste Bremer. Seit Vertragsabschluss vor vier Jahren spielt der Angreifer fürs gleiche Geld. „Wir haben damals einen Vertrag gemacht, und in dem Rahmen bewegen wir uns“, bestätigte Allofs, der das Gehalt des Portugiesen bei einer Vertragsverlängerung wohl um einiges aufstocken müsste.

Und der sportliche Verlust? Nun, so ganz zufrieden scheint Werder mit Almeida nicht zu sein. „Er hat ein Riesenpotenzial, das aber noch nie konstant ausgeschöpft“, bemängelt Allofs: „Und es ist nicht sicher, ob er das in Zukunft schafft.“

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Blutiger Dornfelder: ein Krimi-Rotwein-Paket zum Genießen

Blutiger Dornfelder: ein Krimi-Rotwein-Paket zum Genießen

Trauerfeier für Prinz Philip am kommenden Samstag

Trauerfeier für Prinz Philip am kommenden Samstag

Große Anteilnahme am Tod Prinz Philips

Große Anteilnahme am Tod Prinz Philips

Bayern verlieren Final-Wiedersehen gegen Paris Saint-Germain

Bayern verlieren Final-Wiedersehen gegen Paris Saint-Germain

Meistgelesene Artikel

Fünf Angstmacher für Werder Bremen vor dem Endspurt

Fünf Angstmacher für Werder Bremen vor dem Endspurt

Fünf Angstmacher für Werder Bremen vor dem Endspurt
Umbau erforderlich: Wie Werder Ömer Topraks Ausfall kompensieren könnte

Umbau erforderlich: Wie Werder Ömer Topraks Ausfall kompensieren könnte

Umbau erforderlich: Wie Werder Ömer Topraks Ausfall kompensieren könnte
Besonderer Schutz für Werder Bremens Talent Eren Dinkci

Besonderer Schutz für Werder Bremens Talent Eren Dinkci

Besonderer Schutz für Werder Bremens Talent Eren Dinkci
Werder-Legende wird 60: Frag den Schaaf

Werder-Legende wird 60: Frag den Schaaf

Werder-Legende wird 60: Frag den Schaaf

Kommentare