Genua will Griechen an Werder ausleihen / Dementi bei der „Überraschung“

Bewegung bei Sokratis, Verwirrung um Wolf

Sokratis Papastathopoulos

Bremen - Von wegen Problemzone Abwehr, jetzt geht‘s bei Werder Bremen hinten rund: Der Wechsel von Wunschspieler Sokratis Papastathopoulos steht kurz bevor, und mit Andreas Wolf ist die von Werder-Boss Klaus Allofs angekündigte „Überraschung“ für die Innenverteidigung enttarnt.

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Allerdings: Entgegen anderslautender Meldungen ist der Transfer des Nürnbergers noch nicht perfekt, Wolf sorgte gestern Abend sogar für ein wenig Verwirrung. Der 29-Jährige behauptete, vom Werder-Interesse „nur gelesen“ zu haben: „Das sind Spekulationen. Alles ist offen.“ Dabei hatte Allofs am Mittag zugegeben: „Andreas ist auf dem Markt und ablösefrei – und damit sehr interessant. Wir sind in Gesprächen.“ Eine ganz schnelle Einigung schloss der Sportchef jedoch aus. Das liegt wohl auch an der Gegenseite. „Ich werde mich in den nächsten Tagen mit meinem Berater treffen, dann werden wir entscheiden. Es sind genug Anfragen da“, sagte Wolf. Der Kapitän hatte seinen Vertrag in Nürnberg nicht verlängert und sich auf die Suche nach einem neuen Club gemacht. Einen Wechsel zum Zweitligisten Eintracht Frankfurt lehnte der 29-Jährige (175 Bundesliga-Spiele) ab. Dafür reiste er in die Türkei und verhandelte mit dem Erstligisten Eskisehirspor. „Ich war in den letzten Tagen unterwegs, habe aber nichts unterschrieben“, berichtete Wolf.

Ex-Teamkollege und Werder-Neuzugang Mehmet Ekici würde sich freuen, wenn sich Wolf für Werder entscheidet: „Andreas ist ein guter, erfahrener Spieler. Ein feiner Kerl, auch vom Charakter her. Er wäre eine Bereicherung für uns.“ Und deshalb kündigte Ekici auch an: „Ich werde mal Kontakt aufnehmen.“

Wer kommt, wer geht bei Werder Bremen

Werder: Die Transfers

Gute Nachrichten gab’s gestern aus Italien. Die „Gazzetta dello Sport“ berichtete, dass der FC Genua auf Werders Angebot für Sokratis eingegangen sei. Demnach soll der 23-jährige Grieche zunächst ausgeliehen werden, und Werder eine Kaufoption besitzen. Präsident Enrico Preziosi wird mit den Worten „Er wird uns verlassen“ zitiert.

Allofs reagierte noch etwas zurückhaltend auf diese Meldung. „Es ist noch nicht perfekt“, sagte der Werder-Boss, deutete aber immerhin an, dass es in Sachen Sokratis „Bewegung gibt“.

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