Werder präsentiert seine Neuen – und Strebinger steht ungewollt im Blickpunkt

Werder präsentiert seine Neuen

Raphael Wolf will ins Werder-Tor. ·

Bremen - Die Neuen zeigten die Neuen – und standen danach den zahlreichen Journalisten Rede und Antwort. Zur Präsentation der aktuellen Trikots schickte Werder gestern seine Neuzugänge auf den Rasen des Weserstadions. Nur EM-Teilnehmer Theodor Gebre Selassie fehlte noch. Aber die anderen hatten anschließend genug zu berichten.

Nils Petersen

„Okay, ich konnte noch nicht zu jedem Kontakt aufnehmen, aber hier sind alle sympathisch. Da wird es einfach, sich zu integrieren“, berichtete die Leihgabe des FC Bayern. Dass er nun Grün statt Rot trägt, ist Petersen fast genauso egal wie das Design der neuen Trikots: „Sie müssen nur Glück bringen.“

Das ist das neue Werder-Trikot

Von einer erfolgreichen Zeit bei Werder ist er jedenfalls überzeugt: „Wir haben eine junge, hungrige Mannschaft. Am Anfang sind wir vielleicht noch eine Wundertüte, aber hier ist genügend Qualität vorhanden.“ Seine bewies der 23-Jährige sofort: Petersen erzielte am Nachmittag das erste Trainingstor der Saison.

Assani Lukimya

Der neue Innenverteidiger ist von der ganz schnellen Sorte. „Ich habe eine Wohnung gefunden und bin auch schon drin. Die Möbel kommen noch, aber ich habe ein Bett und einen Fernseher – das reicht erst mal“, grinst der 26-Jährige. Im Urlaub hat der muskulöse „Luki“ Kraft getankt. „Ich bin heiß und gut vorbereitet“, sagt er – und sammelt gleich mal Pluspunkte, indem er sein künftiges Aufgabenfeld so umschreibt: „Ich mache sehr gerne die Drecksarbeit.“

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Dass der 1. FC Köln abgestiegen, somit sein Vertrag dort geplatzt und der Weg nach Bremen frei geworden ist, bezeichnet Lukimya im Nachhinein als Glücksfall: „Manchmal geht eben eine Tür zu – und dafür eine größere auf. Ich bin sehr froh über diese Chance.“ Ein Kompliment für den neuen Arbeitgeber, bei dem er sich schnell durchsetzen will: „Ich rechne mir gute Chancen auf einen Stammplatz aus.“

Raphael Wolf

Sebastian Mielitz muss aufpassen, denn dieser Wolf ist angriffslustig und will unbedingt ins Werder-Tor. „Ich wäre nicht nach Bremen gekommen, wenn ich diese Chance nicht sehen würde. Ich hatte auch genügend andere Angebote“, sagt der 24-Jährige: „In Österreich habe ich meinen Namen. Ich hoffe, dass ich das auch in Deutschland hinbekomme.“ Der gebürtige Münchner kehrt vom österreichischen Erstliga-Absteiger Kapfenberger SV in den Norden zurück, wo er schon für den Hamburger SV spielte.

Richard Strebinger

Wahrscheinlich hätte der Österreicher kaum Beachtung gefunden, denn der 19-jährige Keeper von Hertha BSC II ist erst einmal für die U 23 vorgesehen. Doch sein pinkfarbenes Torwartdress war ein absoluter Hingucker – oder auch Weggucker, wie Teamkollege Petersen andeutete: „Zum Glück muss ich das nicht tragen.“ · kni/mr

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