Die beste Heimat für Bargfredes Nachfolger

Thomas Wolter

Werder-Bremen - BREMEN (kni) · Philipp Bargfrede hat’s geschafft: Aus dem Werder-Talent wurde ein Werder-Profi – und das lag sicher auch an seinen Einsätzen vergangene Saison bei der U 23 in der Dritten Liga.

Deshalb ist Clubchef Klaus Allofs umso erfreuter, dass die zweite Mannschaft vorzeitig den Klassenerhalt geschafft hat: „Dort haben wir die beste Möglichkeit, unsere Spieler auszubilden und an die Bundesliga heranzuführen. Von Nachwuchsrunden, wie sie immer mal wieder gefordert werden, halte ich nichts.“

So sieht’s auch Thomas Wolter. Der U 23-Coach arbeitet gerne in der Dritten Liga, auch wenn der Klassenerhalt wieder einmal eine Zitterpartie war. „Immerhin haben wir es diesmal nicht erst am letzten Spieltag, sondern zwei Runden vor Schluss geschafft“, freut sich Wolter und spricht von großer Erleichterung. Dabei profitierten die Bremer am Dienstagabend von der 0:3-Pleite des Wuppertaler SV gegen RW Erfurt. Die Partien morgen beim FC Bayern München II und eine Woche später auf „Platz 11“ gegen Erzgebirge Aue sind für die Bremer nur noch ein Schaulaufen. Doch Wolter fordert: „Wir haben gerade gegen Aue, das noch um den Aufstieg kämpft, die Pflicht uns ordentlich zu präsentieren.“ Die Nachwuchsspieler sollten sich ohnehin nicht ausruhen, denn in diesen Tagen laufen die Planungen für die neue Saison an. Wolter und Co. beraten, wer bleiben darf und wer gehen muss. Er selbst besitzt einen Vertrag bis 2013. Und ein Ausstieg käme nur in Frage, „wenn wirklich alles passen würde“, sagt Wolter. Doch eigentlich will er gar nicht weg, denn im Abstiegskampf hat er mal wieder festgestellt, „dass mir hier keiner ins Knie schießt, wenn wir mal nicht so erfolgreich sind“. Deshalb wird der 46-Jährige auch in der nächsten Saison dafür zuständig sein, Bargfredes Nachfolger zu finden und auszubilden.

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