Beschleunigter Lernprozess

Er ist gelaufen, bis ihm die Zunge aus dem Hals hing. Marko Ar-nautovic hat das Kämpfen für sich entdeckt. ·

Bremen - 20 Sprints hatte er absolviert – mehr als jeder andere auf dem Feld. Doch für den letzten, den schönsten fehlte Marko Arnautovic die Kraft. „Ich hab’s einfach nicht mehr bis zu Claudio geschafft. Ich war tot“, schnaufte der Werder-Stürmer, der nach dem späten 2:1-Siegtreffer statt mit Torschütze Pizarro mit der Bremer Bankbelegschaft gefeiert hatte.

Dass er Pizarro nicht hinterherhetzte, als dieser triumphierend Richtung Eckfahne rannte, ist absolut verständlich – angesichts solcher Leistungsdaten: Arnautovic spulte gegen die Hertha 12,14 Kilometer runter – nur die Mittelfeldspieler Clemens Fritz (12,85) und Aaron Hunt (12,43) legten eine noch weitere Distanz zurück. Dazu schoss er achtmal aufs Berliner Tor – nach den Sprints der nächste Spitzenwert. Und die Daten untermauern, was als grundsätzliche Tendenz bei dem Österreicher zu erkennen ist. Aus dem ehemals eigenwilligen, wenig mannschaftsdienlichen Angreifer ist ein Arbeiter und Malocher im Sturm geworden. Einer, der an seine Grenzen geht.

Die Einzelkritik

Die Noten: Arnautovic wird zum Vorkämpfer

Geschäftsführer und Sportdirektor Klaus Allofs quittierte die Vorstellung des 22-Jährigen mit einem zufriedenen Lächeln. „Der Konkurrenzkampf ist bei uns mittlerweile riesig. Und Marko will spielen, will sich verbessern. Das sind schon mal beste Voraussetzungen. Er weiß, dass da auch andere sind, die seinen Platz wollen. Das beschleunigt das Lernen.“ · csa

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