Korb oder Ausweichmanöver?

Berater: Favre denkt nur an Nizza

Lucien Favre
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Lucien Favre ist aktuell Trainer bei OGC Nizza.

Bremen - Ist der Werder-Traum von Lucien Favre als neuer Chefcoach schon geplatzt oder ist es nur ein im Fußball übliches Ausweichmanöver?

Favre-Berater Reza Fazeli meinte jedenfalls auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zu einem möglichen Wechsel des Schweizers zu Werder: „Das ist im Moment kein Thema. Lucien Favre ist total konzentriert auf seine Aufgabe in Nizza.“

Für Favre könnte es in Nizza eng werden

Das kann, muss aber nicht als Absage gewertet werden. Denn etwas anderes darf ein Berater auch gar nicht sagen, wenn sein Klient bei einem Club noch unter Vertrag steht. Schon am Wochenende könnte sich die Situation wieder ändern, denn sportlich läuft es für Favre bei seinem Club OGC Nizza alles andere als gut. Nach vier Niederlagen in Serie belegt das Team von der Cote d'Azur in der Ligue 1 aktuell nur Rang 16.

Im Vorjahr hatte OGC im ersten Jahr unter Favre lange um den Titel mitgespielt und am Ende Rang drei belegt. Umso größer ist jetzt die Enttäuschung, dass es so steil bergab ging. Es wird schon über eine Ablösung Favres spekuliert. Verliert sein Team auch am Sonntag das Heimspiel gegen Dijon könnte es eng werden für den Coach, der am Donnerstag 60 Jahre alt wird. Vielleicht schmeißt er aber auch selbst die Brocken hin, um einer Entlassung zuvorzukommen. So hatte er es einst bei Borussia Mönchengladbach gemacht.

Trainer steht bei Werder ganz oben auf dem Wunschzettel

Werder hätte nichts dagegen, denn dort steht der Name Favre nach Informationen der DeichStube ganz oben auf dem Wunschzettel. Ob es schon Gespräche mit Favre, dessen Berater oder anderen Kandidaten gegeben hat, wollte Sportchef Frank Baumann am Mittwochmittag auf der Pressekonferenz vor dem Frankfurt-Spiel am Freitag nicht sagen: „Wir kommentieren da nichts.“

Klartext gab es dagegen vom Geschäftsführer Sport, wie die Trainersuche bei Werder letztlich abläuft. Natürlich würde es einen Austausch in der Geschäftsführung geben und auch mit dem Aufsichtsrat: „Aber das ist mein Bereich, da bin ich hauptverantwortlich. Ich treffe die endgültige Entscheidung, das versteht sich doch von selbst.“

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