Berater: „Vorher fällt keine Entscheidung“

Di-Santo-Poker noch bis Ende Juli

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Franco Di Santo (li.) und sein Berater Matias Lahorca: „In den nächsten Tagen passiert bestimmt nichts.“

Bremen - Der Mann am Steuer des weißen Touareg wartet mal wieder. Und wie immer wartet er auf Franco Di Santo. So gesehen geht es ihm wie den Werder-Fans, die im Augenblick nichts mehr herbeisehnen, als dass Di Santo seinen bis 2016 laufenden Vertrag bei Werder Bremen nun endlich verlängert. Der Mann im Touareg hat darauf einen gewissen Einfluss.

Es ist Matias Lahorca, einer von zwei Beratern, die den Bremer Torjäger gegenüber Werder und anderen interessierten Clubs vertreten. Lahorca lässt das Seitenfenster herunter, als Journalisten an den Wagen herantreten. Seine Antworten auf die Fragen nach Di Santos Zukunft lassen dann aber erkennen, dass die Fans wohl noch länger auf ein Ende des zähen Verhandlungspokers warten müssen. „In den nächsten Tagen passiert bestimmt nichts“, sagt Lahorca und erklärt, dass sich seine Seite noch deutlich mehr Zeit nehmen will: „Vor Ende Juli wird keine Entscheidung fallen.“

Ohnehin habe es in den Tagen seit dem Trainingsstart „keine Bewegung“ gegeben, sagt Lahorca, der den Stand der Dinge so beschreibt: „Werder weiß, was wir wollen.“ Und: „Wir sind nah beieinander.“

Das hatte Di Santo so auch verlauten lassen. Doch was heißt es schon, nah beieinander zu sein, wenn doch eine Möglichkeit immer noch offen bleibt? Und zwar die, dass tatsächlich noch ein Club, der allen Erwartungen des Spielers entspricht, zudem ein akzeptables Angebot für den argentinischen Stürmer abgibt. Dann, das ist ziemlich sicher, werden Di Santo und Werder Bremen ganz schnell ganz weit auseinander sein.

Im Trainingslager im Zillertal wird es laut Lahorca zu keinen weiteren Gesprächen mit Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin oder Sportdirektor Rouven Schröder kommen. Weder er noch sein Geschäftspartner Gustavo Goni hätten eine Reise nach Zell am Ziller geplant.

csa

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