Beine festhalten – und ab geht’s im Pool

Ujahs Unterricht bei Bademeister Franco

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Zwei, die Spaß haben: Franco Di Santo (li.) bringt Anthony Ujah im Hotelpool das Schwimmen bei.

Zell am Ziller - Da haben sich zwei gesucht und gefunden: Neuzugang Anthony Ujah und Franco Di Santo sind das neue Dreamteam bei Werder – auf und neben dem Platz. Und sogar im Wasser. Im Hotel Zur Post in Zell am Ziller und den angrenzenden Unterkünften herrscht jedenfalls dieser Tage eine Mordsgaudi, wenn die beiden Stürmer in den Pool gehen. Di Santo als Bademeister, Ujah als Nichtschwimmer.

„Er bringt mir das Schwimmen bei“, erzählt der Afrikaner und muss dabei schon lachen – genauso wie seine Zuhörer, denn die Bilder im Kopf sind urkomisch. Doch es kommt noch besser, als Ujah seine Schwimmübungen beschreibt: „Franco hält mich an den Beinen fest. Ich soll dann die Arme bewegen.“ Aber bitteschön kein Brustschwimmen. Ujah: „Ich soll kraulen, sagt Franco.“ Und klappt das? „Die anderen Spieler und die Hotelgäste auf dem Balkon haben ihren Spaß – und zum Glück ist das Wasser nicht so tief.“

Spaß ist Ujah wichtig. Deshalb versteht er sich auch so gut mit Di Santo. „Franco lacht immer – egal in welcher Situation. Und so bin ich auch“, erzählt der 24-Jährige. Mit dem zwei Jahre älteren Kollegen redet er aber auch über ernste Themen wie die unterschiedlichen Kulturen. Das sei schon spannend, wenn ein Afrikaner mit einem Südamerikaner über Europa spricht.

Bei dem guten Miteinander: Hat Ujah nicht auch Angst, Di Santo schon bald zu verlieren? „Ich will ihn damit nicht nerven“, sagt der Nigerianer: „Aber ich habe ihm gesagt, dass ich auch wegen ihm von Köln nach Bremen bin.“ Außerdem, so glaubt Ujah, habe sich Di Santo neulich ein bisschen verraten: „Er hat schon davon gesprochen, was alles in der neuen Saison passieren wird.“ Das könne doch durchaus ein Indiz dafür sein, dass Di Santo bleibt. Und eigentlich darf der Argentinier sowieso nicht gehen, bevor Ujah schwimmen kann.

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