WSV beim SVW?

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Werder-Boss Klaus Allofs bereitete die Mitglieder am Montagabend schon einmal auf rote Zahlen für das laufende Geschäftsjahr vor.

Bremen - Die fetten Jahre sind vorbei. Sieben Mal in Folge hieß es bei Werder „Gewinne, Gewinne, Gewinne“ – doch die nächste Bilanz wird eine Niete. Werder-Boss Klaus Allofs bereitete die Mitglieder am Montagabend schon einmal auf rote Zahlen für das laufende Geschäftsjahr vor.

Wie hoch der Verlust sein wird, konnte Allofs nicht sagen. Auch sein für das Marketing zuständiger Geschäftsführer-Kollege Klaus Filbry nicht. Der wies allerdings daraufhin, „dass uns 25 Millionen Euro aus der Champions League fehlen“. Das Minus würde aber nicht so hoch ausfallen, weil Werder für Kompensation gesorgt hätte – zum Beispiel durch den Mertesacker-Transfer, Einsparungen bei den Personalkosten (auslaufende Verträge) oder höhere Einnahmen im Sponsoring. „Und wir haben ja auch noch das Transferfenster im Winter“, sagte Filbry und schaltete damit quasi die Anzeige: WSV beim SVW.

Allofs stellte zwar umgehend klar, dass der SV Werder einen Winterschlussverkauf nicht zwingend benötigt und „das Sportliche im Vordergrund steht“. Allerdings räumte er auch ein: „Es gibt bei uns keine Tabus – außer Claudio Pizarro.“ Wenn ein Spieler unzufrieden sei und wechseln wolle, könne man reden. Das gelte umso mehr für Spieler wie Tim Wiese, die im Sommer ablösefrei gehen können und nur noch jetzt Geld bringen würden. Allofs: „Das könnte ich mir schon vorstellen.“ · kni

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