„Bei mir ist Wut im Bauch“

T. Schaaf

Werder-Bremen - ?Herr Schaaf, wie gehen Sie mit dem Thema Motivation um, wo doch die Partie gegen Inter Mailand sportlich unbedeutend ist?

Wenn man nur ans Weiterkommen denkt, dann haben Sie Recht, dass es für uns um nichts mehr geht. Aber alles andere kann ich nicht verstehen. Ich finde sogar: Es geht um verdammt viel. Wir können uns beweisen, und gegen wen könnte das besser klappen als gegen den Titelverteidiger?

Kommt bei Ihnen Wehmut auf, weil es mit Europa erst einmal vorbei ist?

Nicht Wehmut, sondern Ärger, weil wir unsere Leistung nicht abrufen konnten. Bei mir ist sogar ein bisschen Wut im Bauch. Aber das spornt mich an, es besser zu machen.

Sie haben zuletzt von kleinen Fortschritten gesprochen. Haben Sie gegen einen Gegner wie Inter keine Angst vor einem großen Rückschlag?

Da kann man nie sicher sein. Trotzdem: Wir haben Steigerungen gesehen, das freut uns. Aber wir müssen auch aufpassen. Wir haben zwar gut in der Defensive gestanden, aber uns nicht mehr so viele Chancen wie sonst erarbeitet. Wir müssen allmählich wieder die Balance hinbekommen.

Wenn es gegen Inter einen Elfmeter gibt, wer wird dann schießen?

Der, der sich den Ball hinlegt und anläuft. Wer das ist, kann ich noch nicht sagen.

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