Erster Sieg nach elf vergeblichen Anläufen: Schwarze Serie beendet

Beharrlich und bestätigt

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Jubel nach seinem ersten Bundesliga-Tor für Werder: Nils Petersen. ·

Bremen - Die schwarze Serie ist vorbei. Elf Pflichtspiele in Folge hatte Werder Bremen saisonübergreifend nicht gewonnen. Bis der Hamburger SV kam und mit einem 0:2 wieder auf die A1 geschickt wurde. „Wir brauchten endlich mal eine Bestätigung für unsere guten Leistungen, und die haben wir uns geholt“, sagte Werder-Coach Thomas Schaaf anschließend.

Acht Tage zuvor, bei der 1:2-Auftaktniederlage in Dortmund, hatte es nur Lob, aber keine Punkte gegeben. Jetzt ist der Bann gebrochen, die ersten Zähler sind auf dem Konto und der Applaus auf Bremer Seite. Doch in die berechtigte Freude mischten sich bei Werder auch Ansätze der Selbstkritik. Darüber, dass die Verhältnisse auf dem Platz nicht so klar waren, wie sie hätten sein können. „Es gab auch Phasen, in denen die Partie kippen konnte“, verwies Kapitän Clemens Fritz auf eine Handvoll Hamburger Chancen.

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Auf zwei Handvoll Bremer Möglichkeiten bezog sich dagegen die Kritik der Kollegen. „Man hat ja gesehen, dass wir zwei Elfmeter brauchten, um in Führung zu gehen“, meinte Mittelstürmer Nils Petersen. „Wir müssen uns ankreiden lassen, dass wir aus unseren Chancen zu wenig gemacht haben“, sagte Aaron Hunt. Unterton: Gegen stärkere Gegner muss Werder effektiver agieren.

Über dieses Manko sah Geschäftsführer Klaus Allofs in seiner Nachbetrachtung aber gnädig hinweg. Ihn hatte die Beharrlichkeit des Teams beeindruckt: „Wir konnten eine neue Tugend beobachten: Unsere junge Mannschaft hat geduldig gespielt und sich auch durch den verschossenen Elfmeter nicht aus der Bahn werfen lassen.“ · csa

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