Prödl sieht Rot, Selassie mit Eigentor

FC Bayern siegt mit der „A2“ gegen Werder

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Eigentor zum 3-0 durch Theodor Gebre Selassie.

Bremen - Zum Jubiläum von Jupp Heynckes gab es wie selbstverständlich einen Sieg: Der FC Bayern München hat sich auf dem schnurgeraden Weg zur 23. deutschen Meisterschaft auch nicht von Werder Bremen oder einer Reihe von Umstellungen aufhalten lassen.

Nach Bremens 1:6-Fiasko: Rolff knöpft sich die Angsthasen vor

Im 1000. Bundesliga-Spiel von Heynckes als Spieler oder Trainer gewann der deutsche Rekordmeister gegen Werder Bremen souverän mit 6:1 (2:0) und erzielte dabei seinen sechsten Liga-Sieg nacheinander. Für das Viertelfinale im DFB-Pokal am Mittwoch (20.30 Uhr/ARD und Sky) gegen Borussia Dortmund scheinen die Münchner bestens gerüstet. D

ie Bremer machten sich in der 44. Minute das Leben noch ein bisschen schwerer als ohnehin schon: Für seine „Notbremse“ gegen Mario Gomez unmittelbar an der Strafraumgrenze sah Sebastian Prödl von Schiedsrichter Marco Fritz (Korb) die Rote Karte. Zu diesem Zeitpunkt stand es freilich schon 2:0. Nach 20 zähen Anfangsminuten hatte der FC Bayern einen kurzen Zwischenspurt eingelegt, dabei erzielten der starke Arjen Robben (25.) und Javier Martinez (29.) jeweils ihr zweites Saisontor. Nach der Pause wurde es den Münchnern dann leicht gemacht. Theo Gebre Selassie fabrizierte ein Eigentor (49.), an dem Franck Ribery mit der Fußspitze noch mitwirkte, einen Lupfer von Ribery vollendete dann Gomez zu seinem vierten Saisontreffer (51). Ribery (87.) und nochmals Gomez (89.) sorgten für den Schlussakkord.

Schönheitsfehler am Rande vor 71.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena: der Treffer von Bremens Kevin de Bruyne (58.). Es war nach fünf Zu-Null-Siegen das erste Gegentor der Münchner in der Bundesliga-Rückrunde. Nicht einmal für die A2-Mannschaft war Bremen ein ernsthafter Gegner. Heynckes hatte wie angekündigt rotiert und die Anfangsformation des FC Bayern im Gegensatz zum 3:1 beim FC Arsenal am Dienstag auf sechs Positionen verändert. Bastian Schweinsteiger und Daniel van Buyten standen nicht einmal im Kader, David Alaba, Mario Mandzukic, Thomas Müller und Toni Kroos saßen auf der Bank. Dafür spielten zunächst Diego Contento, Jerome Boateng, Gomez, Xherdan Shaqiri, Luiz Gustavo und Robben. Letzterer spielte wie aufgedreht und oft nur durch Fouls zu stoppen.

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Durch die zahlreichen Umstellung und das energische Stören der Bremer kam bei den Münchnern nur zu Beginn kein Spielfluss zustande. Der erste anständige, schnelle Spielzug führte dann aber auch gleich zum 1:0 für die Münchner. Robben leitete einen Konter ein, spielte den Ball nach rechts auf den heranstürmenden Philipp Lahm, und rannte dessen Flanke mehr oder weniger ins Tor. Robben war auch am zweiten Treffer beteiligt: Zunächst konnte ihn Zlatko Junuzovic nur durch ein Foul auf der rechten Außenbahn stoppen, den fälligen Freistoß servierte er Martinez auf den Kopf. Beide Male war die Bremer Innenverteidigung unsortiert, nach der Hinausstellung von Prödl war dies in der zweiten Halbzeit nicht viel anders. sid

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