Schon zum fünften Mal stoppt ihn eine Meniskus-Verletzung

Bargfredes nächste „schlechte Phase“

Werder-Bremen - AUGSBURG · Okay, auf sechs Wochen Pause hatte sich Philipp Bargfrede schon eingestellt, als klar war, dass sein Knie arthroskopiert werden musste. Aber gleich drei Monate Auszeit – das ist ein Schock für den Werder-Profi. „Damit hatte ich nicht gerechnet“, sagt der 24-Jährige.

Der Außenmeniskus, so hätten es ihm die Ärzte erklärt, sei nicht einfach kaputt, „sondern die komplette Basis weggerissen“, berichtet Bargfrede, der sich mit Meniskus-Verletzungen zwangsläufig gut auskennt. Bereits fünfmal musste er deshalb operiert werden – zweimal am linken Knie links, nun zum dritten Mal am rechten. Keine Frage: Der zwischen Oberschenkel- und Schienbeinknochen gelegene Knorpel ist Bargfredes anatomische Schwachstelle. Im aktuellen Fall wurde der Meniskus angenäht. „Das ist wichtig, damit ich noch länger Fußball spielen kann“, sagt der Mittelfeldspieler und bemüht sich um unaufgeregte Reaktionen auf das ernste Problem: „Ich kann mit der Verletzung gut umgehen. Aber natürlich ist es bitter, dass es mir so oft passiert.“

Die ersten beiden Meniskus-Verletzungen hatte er schon als Jugendspieler, im März 2009 folgte die dritte, im Januar 2013 die vierte. Nun die fünfte. Zum Verzweifeln? Nein, meint Bargfrede und stützt sich auf beinahe vier Jahre, in denen nichts passiert war: „Ich hatte eine schlechte Phase, dann eine gute, jetzt wieder eine schlechte. Ich hoffe, dass danach wieder eine gute folgt.“

Heute darf er die Klinik in Augsburg verlassen, kehrt zur Absprache der Reha mit Mannschaftsarzt Dr. Götz Dimanski nach Bremen zurück. Einige Wochen muss Bargfrede eine Schiene tragen, darf das Knie nicht beugen. · csa

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