Bargfrede in Traunreut – er braucht Geduld

„Diesmal fällt es mir schwerer“

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Weit weg vom Comeback: Philipp Bargfrede kann momentan nur kurze Läufe absolvieren.

Traunreut - Eigentlich sollte und wollte er schon längst wieder in Bremen sein. 14 Tage Rehatraining im oberbayrischen Traunreut waren vorgesehen, nun sind schon zweieinhalb Wochen rum – und Philipp Bargfrede arbeitet immer noch am Chiemsee statt bei Werder an seinem Comeback. Bis Ende kommender Woche wird der 25-Jährige dort bleiben, mindestens. Dann ist der Monat voll. Wann Bargfrede wieder spielen kann, bleibt völlig ungewiss.

Die Genesung dauert viel länger als anfangs erhofft. „Ich muss zugeben, dass es mir diesmal schwerer fällt, Geduld zu bewahren“, gesteht Bargfrede: „Ich dachte einfach, dass es schneller geht.“

Nach dem Eingriff am linken Knie Mitte Mai war zunächst alles nach Plan verlaufen, „aber dann ist das Knie bei Belastung ein Mal dick geworden. Und es hat lange gedauert, bis die Schwellung wieder raus war. Das hat das Ganze erheblich verzögert“, stöhnt Bargfrede. Inzwischen geht es dem Knie wieder besser. „Letzte Woche wurde noch mal ein bisschen Flüssigkeit rausgezogen. Im Moment habe ich keine Probleme, keine Schmerzen“, sagt der Mittelfeldmann. Sein aktuelles Programm in der Abgeschiedenheit Oberbayerns ist jedoch noch recht überschaubar. „Ich kann knapp 20 Minuten laufen, vier Mal fünf Minuten. Dazwischen Gehpausen“, berichtet Bargfrede, der sein Pensum nun Stück für Stück steigern will. Nach Bremen kehrt er erst zurück, „wenn ich eine halbe Stunde laufen und ein bisschen was mit dem Ball machen kann. Ich hoffe, dass es Ende nächster Woche soweit ist.“

Ein bisschen Abwechslung vom tristen Reha-Alltag bekommt Bargfrede vielleicht aber schon an diesem Sonntag. Seine Bremer Teamkollegen treten in der ersten Runde des DFB-Pokals beim FV Illertissen an – und der 25-Jährige liebäugelt damit, bei der Partie in Ulm vorbeizuschauen: „Es sind von hier so zweieinhalb Stunden mit dem Auto. Ich habe noch keine konkreten Pläne gemacht. Aber es könnte sein, dass ich da hinfahre.“

mr

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