Als Bargfrede traf, lief nur ein Notprogramm . . .

Traf in Frankfurt zum 2:0 für Werder: Philipp Bargfrede (li.).

Werder-Bremen - BREMEN (flü/kni) n Ein klein wenig traurig war Philipp Bargfrede schon. Als der 20-jährige Mittelfeldspieler das 2:0 für Werder erzielte, lief im Hessischen Rundfunk ein Notprogramm. Der Sender hatte die Live-Übertragung vom Spiel der Bremer beim FSV Frankfurt wegen des heftigen Unwetters abgebrochen.

Hessische Burgen statt Bargfredes Tor waren zu bestaunen. „Das ist natürlich blöd, dass ausgerechnet mein Tor nicht zu sehen war“, sagte Bargfrede gestern.

Freilich überwog bei ihm die Freude, überhaupt das Tor erzielt zu haben. „Super, endlich hat’s mal geklappt, die Bude zu treffen“, strahlte der Jungprofi, der in der Vorbereitung auf sich aufmerksam gemacht hat. Bargfrede hatte in den bisherigen Testspielen die meisten Einsatzzeiten aller Werder-Profis. „Philipp macht das sehr gut, nicht ohne Grund gibt ihm der Trainer so viele Chancen. Wenn er so weiter macht, ist er eine Option für die Zukunft“, lobte Sportdirektor Klaus Allofs den Mittelfeldspieler: „Er hat in der Vorbereitung sehr viel Boden gutgemacht.“

Dennoch warnte Allofs davor, den jungen Spieler gleich zu hoch zu jubeln. „Wir dürfen das Ding jetzt nicht überdrehen“, meinte der 52-Jährige, „auch im letzten Jahr hatte Philipp schon gute Ansätze gezeigt, und dann wurde es auch durch Verletzungen weniger.“

Daran kann sich auch Bargfrede natürlich noch erinnern. Daher bleibt er bescheiden. „Ich hoffe, dass ich jetzt einen Fuß in der Tür habe. Alles andere lasse ich auf mich zukommen.“ Zunächst einmal sei er froh, derzeit so viele Einsatzzeiten zu bekommen. „Darüber bin ich sehr glücklich. So kann ich zeigen, was ich drauf habe.“

Davon können sich übrigens die Fernsehzuschauer doch noch überzeugen. Der Hessische Rundfunk zeigt das Spiel morgen zwischen 11.15 und 12.45 Uhr noch einmal in voller Länge. Und somit dürfte auch Philipp Bargfrede jetzt restlos glücklich sein . . .

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