Bargfrede setzt auch noch „ein paar Tage“ aus

Bartels bangt ums Gladbach-Spiel

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Werders Fin Bartels bangt ums Gladbach-Spiel.

Bremen - Es war eine Genesung auf den letzten Drücker: Nach drei verpassten Trainingseinheiten wegen einer Gesäßmuskelzerrung hatte Werders Fin Bartels am Freitag in Berlin wenigstens für die letzten 30 Minuten gespielt.

Doch das könnte sich jetzt rächen – denn der Mittelfeldmann verriet gestern: „Es ist schlimmer geworden. Vielleicht habe ich zu früh wieder angefangen.“ Sein Einsatz im Heimspiel am Sonntag gegen Borussia Mönchengladbach ist gefährdet.

Schon kurz nach seiner Einwechslung in der Partie bei Hertha BSC habe er „die alte Geschichte“ wieder gespürt, wie der Offensivspieler erzählte, „und am Ende war es dann dann so richtig schmerzhaft“.

Am Samstagvormittag begannen die Behandlungen im Inneren des Weserstadions, gestern ging es damit weiter. „Ich spule jetzt täglich mein spezielles Programm ab“, schilderte Bartels frustriert. Ob er es rechtzeitig bis zum Sonntag schafft, konnte er noch nicht abschätzen: „Wir müssen von Tag zu Tag schauen.“

Richtig ramponiert sah gestern Vormittag Philipp Bargfrede aus. Eine Schürfwunde an der rechten Schläfe, dazu ein blaues Auge – beides Mitbringsel aus dem Hertha-Spiel. Die Gesichtsblessuren waren aber nicht der Grund, warum der 26-Jährige beim Auslaufen am Samstag nicht mit auf dem Platz war und auch gestern den Laktattest ausließ. „Ich habe in Berlin einen Schlag auf den rechten Fuß abbekommen, das schmerzt noch ein bisschen und ist etwas dick“, sagte Bargfrede. Es ist schon wieder der rechte Fuß, an dem er gerade einen Bänderanriss im Sprunggelenk auskuriert hat. „Ich bin aber nicht wieder umgeknickt“, betonte Bargfrede. Eine Röntgenaufnahme gestern ergab: Es ist „nur“ eine Prellung. „Ich mache noch ein paar Tage Pause, dann sollte es eigentlich wieder gehen“, meinte Bargfrede. Am Sonntag dürfte der „Sechser“ dabei sein. ck/mr

Laktattest bei Werder Bremen am Montag

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