Bargfrede freut sich auf seinen Entdecker

Schaaf-Nostalgie? Ja, aber nur gut dosiert

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Philipp Bargfrede fordert einen Heimsieg gegen Frankfurt – damit die Hoffnung auf die Europa League erhalten bleibt.

Bremen - Er ist noch einer dieser Schaaf-Spieler bei Werder Bremen. Entdeckt von Thomas Schaaf, gefördert von Thomas Schaaf, zum Profi gemacht von Thomas Schaaf. Philipp Bargfrede – als Fußballer ein Produkt von Thomas Schaaf? „Ich habe ihm ein Stück weit etwas zu verdanken“, gibt der Werder-Profi vor dem Wiedersehen mit dem Ex-Trainer am Samstag zu: „Er hat mir damals das Vertrauen geschenkt. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.“

Große Gefühle oder sentimentale Anwandlungen sucht man bei dem 26-Jährigen aber vergeblich. „Gute Erinnerungen“ sind zwar da, so Bargfrede, aber wenn Thomas Schaaf am Samstag mit Eintracht Frankfurt im Weserstadion gastiert, geht es um Punkte, nicht um irgendwelche Gefühlsduseleien. Jedenfalls nicht zwischen An- und Abpfiff. Was auch für die Fans gelten soll, so Bargfrede: „Ich kann mir vorstellen, dass sich die Fans freuen, dass er wieder im Weserstadion ist. Sie können ihn vor und nach dem Spiel auch feiern, doch während des Spiels brauchen wir ihre Unterstützung.“ Oder anders gesagt: Schaaf-Nostalgie nur in Maßen, bitte!

Schließlich ist das Duell zwischen Werder und Frankfurt nicht nur ein Spiel zwischen altem und aktuellem Schaaf-Club, sondern auch das Kräftemessen zweier Anwärter auf die Europa League. „Wenn wir noch nach oben wollen“, meint Philipp Bargfrede, „müssen wir schon punkten. Gerade hier zu Hause.“

csa

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