Ex-Bremer ein Leistungsträger in Freiburg / Schaaf: „Er ist reifer geworden“

Banovic hat seinen Platz gefunden

Fühlt sich in Freiburg pudelwohl: Ivica Banovic.

Werder-Bremen - FREIBURG (flü) · Ivica Banovic scheint endlich seine fußballerische Heimat gefunden zu haben. Der mittlerweile 29-jährige Mittelfeldspieler ist Dreh- und Angelpunkt beim Bundesligisten SC Freiburg.

„Er ist eine wichtige Säule unseres Kaders“, sagt SC-Sportdirektor Dirk Dufner. Um das auch zu dokumentieren, verlängerten die Breisgauer vor drei Tagen den Vertrag mit dem Kroaten vorzeitig um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2012. „Ich fühle mich sehr wohl hier. In Freiburg spüre ich, dass ich eine feste Größe bin und das man auf mich setzt“, sagt Banovic, der über die Station Nürnberg 2007 nach Freiburg gekommen war.

Das Gefühl, gebraucht zu werden, hatte er vor fünf Jahren nicht mehr gehabt. Und darum hatte er sich nach vier Jahren bei Werder Bremen im Sommer 2004 dazu entschlossen, den Club zu wechseln. Banovic ging zum 1. FC Nürnberg – als Double-Gewinner mit Werder Bremen. Doch als solcher fühlte er sich damals nicht. Schließlich war er in der Bremer Meistersaison nur dreimal eingewechselt worden. In den drei Jahren zuvor bei Werder hatte er es immerhin noch auf 49 Bundesligaspiele gebracht. „Ich muss wechseln“, hatte Banovic damals gesagt. Enttäuscht war er gewesen, frustriert. Doch die Phase seiner Karriere liegt hinter ihm. Und Banovic blickt auch nicht im Groll zurück. „Ich hatte bei Werder eine schöne Zeit“, behauptet er vor dem Heimspiel seiner Freiburger heute gegen seinen Ex-Club Werder: „Ich freue mich, den ein oder anderen wiederzusehen.“

Davon gibt es nicht mehr viele. Sportchef Allofs und Trainer Thomas Schaaf sind die einzigen. Auch der Bremer Coach freut sich auf das Wiedersehen. „Izzu ist reifer geworden, klarer in seinen Aktionen“, lobt der 48-Jährige seinen ehemaligen Schützling. Banovic sei schon immer laufstark gewesen und habe sich viel bewegt. „Doch jetzt ist er effektiver. Das macht ihn gefährlicher“, hat Schaaf ausgemacht.

In elf Ligaspielen traf der defensive Mittelfeldspieler in dieser Saison bereits dreimal und bereitete zwei weitere Tore vor. „Er hat seine Position in Freiburg gefunden“, weiß Schaaf. Das kann Ivica Banovic nur bestätigen. Wichtiger ist ihm heute aber, „dass ich mit meinem neuen Club meinen alten schlage“.

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