Lukimya bleibt trotz des Blackouts erste Wahl

Bankdrücker Prödl: „Natürlich ist da Frust“

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Assani Lukimya (li.) hat, was Sebastian Prödl (re.) gerne hätte: einen Stammplatz.

Bremen - Der Konkurrent hat einen Riesenbock geschossen, doch für Sebastian Prödl ändert sich nichts. Gegen den Schalke 04 setzt Werder-Trainer Thomas Schaaf in der Innenverteidigung aller Wahrscheinlichkeit nach wieder auf Assani Lukimya – trotz dessen Aussetzers beim Mainzer Blitztor am Wochenende.

„Den Fehler hat er noch im Spiel verarbeitet“, sagt Schaaf und sieht keinen Grund, „Luki“ auf die Bank zu verbannen.

Für Prödl heißt das: wieder zugucken. Der Österreicher ist seit seiner Roten Karte beim 1:6 in München außen vor. Erst zwei Spiele Sperre, dann zwei Spiele Bank. „Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich wäre mit der Situation zufrieden“, sagt der 25-Jährige, „natürlich ist Frust dabei“. Zumal er zuletzt auch im österreichischen Nationalteam nicht erste Wahl war. „Das hängt alles zusammen“, meint Prödl und will schnell wieder ins Rampenlicht. Aber nicht, weil ein Mitbewerber Mist gebaut hat. Prödl: „Das gönnt man keinem Mitspieler. Ich schaue auf mich und meine Leistung im Training. Die muss stimmen. Das ist meine einzige Chance.“

Im Moment kommt er in Schaafs Gunst jedoch nicht an Lukimya vorbei. Locker lassen wird er aber auch nicht: „Das Letzte, was ich jetzt gebrauchen kann, ist, dass ich mich hängen lasse.“ · csa

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